Persönliche Bestzeit beim Stadtlauf Leipzig

So, das war er also… der Stadtlauf in Leipzig von Sportscheck und BMW. Irgendwie ging es so schnell… Lag vielleicht daran, dass ich eine neue persönliche Bestzeit gelaufen bin… ;) Aber von vorn.

Auf dem Markt angekommen, habe ich zunächst meine Startunterlagen samt eines pinken Beutels abgeholt. Das hätte ich schon vorab in der Sportscheck-Filiale erledigen können — wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Aber egal. So war ich zumindest püntklich da, um den Start des 5km-Laufes sehen zu können. Beim Runterzählen und dem Startschuss hatte ich schon Gänsehaut und bekam so richtig Lust, auch loszustarten. Aber erstmal feuerte ich die anderen an. Es war schön, zu sehen, wie sich auf manchen Gesichtern ein Lächeln einschlich, als man ihnen zuklatschte. Leider taten dies viel zu wenige Menschen wie ich finde.

20140914_112507Vor dem Start des 10km-Laufes erwärmte ich mich durch langsames Einlaufen und ein kleines Lauf-ABC. Dann reihte ich mich in Block 2 ein: Zielzeit 40-60min.

Noch 10…9…8… Uuuuh, gleich geht es los…

…3…2…1… Start!

IMG_1077Die ersten vier Kilometer (blau) liefen wirklich gut und waren schnell geschafft. Ich habe meinen Freund an der Strecke gesehen und mich gefreut und dann ging es schon einmal an der Nähe des Zieles vorbei. Die zweite, längere Runde (rot) nagte dann schon mehr an mir. Ab Kilometer 5 begann es dann auch, noch mehr zu regnen.

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StreckenplanBesonders diese Schleife unten im Bild war gemein, denn die Kräfte ließen langsam nach, gleichzeitig hat man aber gesehen, dass man auf der anderen Straßenseite wieder ganz leicht bergan laufen muss. Aber nachdem auch das Stück geschafft und dann das Kilometer-8-Schild zu sehen war, war das Ende ja abzusehen. „Nur noch 10 Minuten, wenn du dich beeilst“, sagte ich mir. An der Verpflegungsstation nahm ich mir noch zwei/drei Schlucke Wasser zu mir, was jedoch nicht so gut war. Kurz darauf hatte ich Stiche im Bauch. Na toll. Finger reindrücken half kurz, doch sie verschwanden erst als ich etwas aufstoßen konnte. Die Frau mit den blauen Kniestrümpfen, an die ich mich rangehängt hatte, war dann allerdings weg. Egal, Endspurt. Ich hörte bereits die Band kurz vor dem Ziel. Ein Blick auf die Uhr. Schaffe ich es in eineinhalb Minuten ins Ziel? Die Trommeln motivierten mich. Auf der letzten Geraden zog ich dann nochmal an, wobei ein schön dynamisches Bild entstand: :)

IMG_1121Geschafft! Nach 49:29 min. überquerte ich die Ziellinie. Ich war k.o., aber auch total glücklich!

IMG_1122Ich belegte Platz 16 (von 115) in meiner Altersklasse, war 50. Frau (von 452) und erreichte insgesamt den Rang 483 (von ?). Ich bin sehr zufrieden, weil sich meine Angst, meine Zeit nicht verbessern zu können, nicht bestätigt hat. Und dass meine neue Bestzeit unter 50min. liegt, freut mich sehr!

Der Stadtlauf Leipzig hat echt Spaß gemacht! Es ist toll, dass die Strecke so zentral verläuft. Wer einen anfeuern wollte, konnte dies mehrfach an der Strecke tun. Es war auch gar nicht rutschig, so wie ich es gestern noch befürchtet hatte. Im Zielbereich konnte man sich mit Erdinger Alkoholfrei, Lichtenauer Wasser und Schorle, Äpfeln aus dem Trentino und Uurú Bio-Bananen stärken. Außerdem gab es tolle Tüten mit alpro-Produkten. Die Waden-Massage habe ich leider nicht in Anspruch genommen, aber die Menschen dort sahen sehr entspannt aus. ;) Wir sind dann nach Hause gegangen, haben etwas gegessen und ich habe den Rest des regnerischen Sonntags auf der Couch regeneriert… ;)

Nun ist es nur noch ein Monat bis zum Halbmarathon. Ob ich den unter zwei Stunden schaffe? Ilka beruhigte meine Sorgen sogleich. Sie ist optimistisch, dass ich es schaffe. Also bin ich es auch. :) Ich bin festen Willens, den Plan nun wieder strikter einzuhalten und auch die gesunde Ernährung nicht mehr so schleifen zu lassen. Tschaka! Auf geht’s!

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Stadtlauf Leipzig

SportscheckMorgen werde ich beim Stadtlauf in Leipzig mitlaufen. Ein großes Dankeschön geht dabei an Sportscheck und die Partner dieses Events! Wer spontan noch Lust bekommt, kann sich noch bis morgen um 10 noch für den Stadtlauf anmelden.Partner Stadtlauf

Der 10km-Lauf passt gut in mein Trainingsprogramm, um meinen bisherigen Fortschritt zu überprüfen.

Das macht mich jedoch grad etwas nervös. Werde ich wirklich schneller sein? Die letzte Zeit war nun nicht soo trainingsintensiv wie sie eigentlich sein sollte. Ich hoffe, dass ich trotzdem meine vorherige Bestzeit unterbieten werde. Um 12 Uhr geht es los — die Zeit gefällt mir eigentlich. Die Wetteraussichten sind eher bescheiden. Ich hoffe, dass es nicht rutschig sein wird und dass trotzdem viele, viele Menschen an der Strecke stehen und alle Läufer anfeuern werden.

Ich werde dann morgen berichten, wie es gelaufen ist.

Drückt mir die Daumen,
eure Steffi.

Tabata-Training

Heute gab es wieder etwas neues: das Tabata-Training. Es kann auf verschiedene Sportarten und Übungen übertragen werden und so eben auch auf’s Laufen.

Man gibt 20 Sekunden lang alles und trabt dann für 10 Sekunden. Vorab und hinterher Ein- und Auslaufen. Ich habe bei runtastic ein Intervalltraining mit genau diesen Zeiten eingestellt, sodass ich nicht ständig auf die Uhr gucken musste, sondern über meine Kopfhörer angesagt bekam, wann ich sprinten und wann traben muss. Sehr praktisch eigentlich. Insgesamt sollte ich ca. 1km laufen, was ich mit meiner Pulsuhr im Blick behielt.

Ich war heilfroh, als ich den Kilometer voll hatte!! Das es anstrengend wird, war mir schon klar, aber dass es sooo anstrengend wird, hätte ich nicht gedacht! 10 Sekunden traben — die hören ja schon auf, bevor sie überhaupt angefangen haben. Und die 20 Sekunden dauern dafür gefühlt viermal so lang. Wahnsinn! Aber bevor ich das Tabata-Training aus dem Plan nehme, möchte ich ihm noch eine Chance geben. Denn was ich wirklich gut daran finde, ist, dass es schnell vorbei ist. Es ist insgesamt eine kurze Einheit (mit jeweils 10-15 min. Ein-/Auslaufen), bei der man zwischendrin einmal richitg powern kann. Und wenn es dann noch effektiv ist… Warum nicht?!

Habt ihr das schon einmal ausprobiert?

Liebe Grüße,

eure Steffi.

Intervalltraining

Intervalle

Na, wonach sieht das aus? Richtig: Gestern stand Intervalltraining an. Das mag ich ja, denn es gibt einen vorgegebenen Rhythmus, ich muss nicht nachdenken, sondern kann einfach mal lospowern.

Ich bin zunächst 12 Minuten eingelaufen und dann sechs Mal jeweils 4 Minuten schnell gelaufen und 4 Minuten getrabt. Beim letzten Mal gab es 5 Durchgänge, es wird also härter. Zwischendrin war ich auch ziemlich k.o., aber ich habe es durchgezogen und bin in den schnellen Phasen immer 850-880m (laut GPS-Uhr) gelaufen. Gern hätte ich die 900er-Marke geknackt, aber das muss ich mir beim nächsten Mal wohl leider noch einmal als Ziel setzen… Beim Nach-Hause-Laufen/Auslaufen war ich auch wirklich ganz schön erledigt. Die knapp 12km waren aber insgesamt toll!

Lustig war, dass ich zunächst schnell an einem Läufer vorbei bin, dann jedoch „Pause“ hatte und er mich wieder überholt hat. Dann bin ich wieder an ihm vorbei und das ganze nochmal. Danach habe ich ihn dann aber endgültig abgehängt. Yes! ;)

Beim Laufen ist mir eines klar geworden. Wenn ich einen schnellen Läufer sehe, brauche ich gar nicht neidisch zu gucken, weil ich auch so schnell sein möchte (und mich dadurch am besten noch zu demotivieren). Denn vielleicht läuft er auch gerade Intervalle und befindet sich in einer schnellen Phase. UUUND ich sollte auch keine seeehhr langsam laufenden und dabei vollkommen durchgeschwitzten Menschen beurteilen. Denn vielleicht hat der- oder diejenige gerade einige Minuten Hardcore-Laufen hinter sich. Es ist nicht so, dass ich diejenigen dann auslache oder so – um Gottes Willen! Ich finde es toll, wenn Menschen sich zum Sport motivieren können und würde dies immer unterstützen! Aber der ein oder andere Gedanke über den Fitnesszustand von Leuten huscht einem (ungewollt) ja doch mal durch den Kopf. Oder? Jedenfalls ist mir klar geworden, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Eine Einsicht, die wohl auf viele Bereiche zutrifft, aber eben auch auf’s Laufen. Und wenn alle so denken würden, dann bräuchte sich niemand mehr Gedanken zu machen, ob man ihn für eine sportliche Niete hält, weil er gerade trabt, aber wie ein Sprinter schwitzt… :) Liebe Leute, behaltet dies im Hinterkopf, wenn ihr mich seht… ;)

Eure Steffi

15 Kilometer und ein Morgenlauf

Momentan bin ich nicht so ganz im Plan, sondern alles ist ein wenig verschoben. Am Wochenende bin ich weggefahren, sodass ein 14-16km-Lauf eher ungünstig war. Also habe ich diesen schon am Donnerstag gemacht. Ich habe mich sehr gut gefühlt, auch wenn es schon dunkel wurde und ich mich (ein bisschen) beeilt habe, um aus dem Wald rauszukommen. Das Laufgefühl war herrlich und ich habe mich zu keinem Zeitpunkt k.o. gefühlt. Meine Uhe zeigte mir 15 Kilometer an, das Handy 15,5. Ich bin über die Hälfte der Strecke in Wald gelaufen, was ja Einfluss auf das GPS-Signal hat. Sollte ich also eher auf meine Handydaten vertrauen? Weil ein Smartphone neben GPS vielleicht auch andere Quellen
zur Standortermittlung nutzt? Hm…

Nebenbei hörte ich auf LibriVox die Geschichte „Die Regentrude“ von Fontane. Das war wirklich schön! Manche Stellen habe ich zwar nicht so mitbekommen, weil ich mich zum Beispiel auf den Verkehr konzentrieren musste, aber insgesamt konnte ich das Vorgelesene genießen! Wer also beim Laufen zur Abwechslung auch mal eine Geschichte hören möchte, dem kann ich die App nur empfehlen.

Gestern raffte ich mich dann gleich nach dem Aufwachen auf und konnte auch einen Freund zu einem lockeren Lauf mit eingeschobenem Lauf-ABC ermutigen. In Augsburg lässt es sich ganz gut laufen, muss ich sagen. Heute liegt dann nach einem tollen Abend auf dem Plärrer eine lange Rückfahrt an, sodass ich wohl leider keine Trainingseinheit schaffen werde. Ärgerlich, aber das WE war so toll, dass ich darüber hinwegsehen kann… ;)

Die letzten vier Tage…

… waren so lala.

Am Sonntag lief ich 10,8km im GA1-Bereich. Das war ganz okay. Meine Pace lag bei 6:05. Mein Puls hat es einfach nicht zugelassen, schneller zu sein. Das hat mich and diesem Tag ziemlich gewurmt.

Am Montag sollte ich mich dann einlaufen, dann 5km auf Wettkampfgeschwindigkeit laufen und zum Abschluss auslaufen. Leider hatte ich zuvor Cornflakes gegessen, was gar keine gute Idee war, weil mir diese ziemlich auf den Magen geschlagen haben. Merke: Niemals Cornflakes vor dem Laufen essen – erst recht nicht so/zu viel davon. Ich habe es jedenfalls sehr bereut und bin mir sicher, dass ich schneller hätte sein können. Das ärgert mich.

Gestern zog ich den Ruhetag vor, denn in unserem Bad wurden die Fugen erneuert, sodass das Duschen tabu war. Und auf Katzenwäsche nach dem Sport steh ich nicht so… ;)

Heute hatte ich einen langen Arbeitstag. Gegen 18 Uhr ging es dann aber raus zu einem 35minütigen Lauf. Bei diesem sollte sich zeigen, ob sich meine Pace schon verbessert hat. Das ist ziemlich schwierig zu beurteilen, denn meine Uhr und mein Handy zeigen mir unterschiedliche Distanzen. Da ich ja aber zuvor nur mit der runtastic App auf dem Handy gelaufen bin, werde ich wohl diese Werte als Vergleichsdaten nutzen (der Pulsuhr zufolge bin ich immer weniger gelaufen). Ich hatte eine Pace von 5:17. Das war auf jeden Fall mein schnellster Lauf. Aber sollte es vielleicht mittlerweile noch besser sein? Ich musste mich auch schon ins Zeug legen, um nicht in einen langsamen Trott zu fallen.

Ilka meinte, es könne sein, dass das Laufen in der neuen Umgebung leichter/schwerer wird, weil beispielsweise die Höhenmeter ganz anders verteilt sind. Ich glaube, es fiel mir leichter, schneller zu laufen, als ich noch in Weimar wohnte. Denn dort ging es zunächst immer eher leicht bergan. Am Anfang eines Laufes hatte ich aber noch genügend Kraft, um „zügig“ hoch zu kommen. Insbesondere dann, wenn ich weiß, dass es danach runter geht. Die zweite Hälfte der Läufe ging also immer runter und da liebte ich es dann auch, Gas zu geben. Hier in Leizpig ist es anders. Am Anfang laufe ich runter, dann bleibt es eigentlich immer recht eben und am Ende muss ich dann wieder hochlaufen, um nach Hause zu gelangen. Insgesamt würde ich sagen, dass ich hier leichter ein konstanteres Tempo halten kann. Ist das gut bei langen Läufen? Für Intervalle ist es jedenfalls top! :) Hier mal die Kilometer vom heutigen Lauf:

Kilometer

Drei Wochen Training liegen nun schon hinter mir. Während die ersten beiden richtig super waren, wollte es in dieser Woche wollte es irgendwie nicht so recht laufen. (Man achte auf das äußerst kreative Wortspiel… ;)) Das könnte jedoch auch damit zu tun haben, dass sich mein Tagesrythmus gerade verschoben hat. Ich bin nun Referendarin an einer Grundschule und muss (da meine Schule auch ein ganzes Stück von zu Hause entfernt liegt) immer sehr früh aufstehen. Das bin ich vom vorherigen Studentenleben nicht so gewöhnt. ;) Alles ist neu und aufregend. Hinzu kommt, dass wir auch noch immer mit dem Einräumen der Wohnung beschäftigt sind, sodass ich momentan einfach ständig am Wirbeln bin. Aufgrund einer derzeit noch provisorischen Küche lässt auch die gute Ernährung zu wünschen übrig. Aber gut, das sollen alles keine Ausreden sein. Ich hake diese Woche als etwas weniger optimal ab und freue mich auf die neue! Insbesondere weil schon bald ein kleines Zwischenziel ansteht. Aber dazu ein anderes Mal mehr…

Eure Steffi!

Was bisher geschah…

Etwa zweieinhalb Wochen lang trainiere ich nun schon mit dem für mich erstellten Trainingsplan von Ilka Groenewold, weil ich bei einem Gewinnspiel von laufen.de und BASE gewonnen habe. Ich möchte endlich mal berichten, wie es so läuft…

Vorher lief ich meist im gleichen Tempo in etwa gleich lange Strecken. Damit kann ich auf Dauer jedoch keine Verbesserung im Hinblick auf Distanz, Schnelligkeit und Laufstil erzielen. Jetzt sieht mein Plan daher wesentlich abwechslungsreicher aus. Es gibt lange, langsame Läufe und kürzere, schnellere. Außerdem Steigerungsläufe, Fahrtspiele, Intervalltraining und dazu Lauf-ABC, Stabilisationsübungen für Rumpf und Rücken, etwas Krafttraining und einmal pro Woche eine Alternativsportart.

Bei den langen Läufen soll ich im Grundausdauerbereich 1 bleiben. Mit meiner neuen Pulsuhr von runtastic kann ich das wunderbar im Blick behalten. Insbesondere bei meinem ersten langen Lauf fiel es mir gar nicht so leicht, mein Tempo zu drosseln, um im angestrebten Herzfrequenzbereich zu bleiben. Mittlerweile habe ich mich schon ein bisschen besser daran gewöhnt. Und vor allem: Ich habe gelernt, dieses langsamere Laufen richtig zu genießen! 15-16 Kilometer sind dabei auch gar kein Problem. Und meine neuen Laufstrecken hier in Leipzig sind wirklich toll! Ich kann immer am Fluss entlang laufen oder auch durch tiefgrünen Wald und ab und zu trifft man auch mal auf ein paar Tiere…

Weg Wildschwein

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine ersten Steigerungsläufe fanden viermal auf einer Strecke von 200 Metern statt. Eine Einteilung in drei Abschnitte half mir dabei, einzuschätzen, wann ich wieder einen Zahn zulegen muss. Der erste Abschnitt erfolgte im normalen Tempo, der zweite schneller und der letzte in vollem Tempo. Vor ein paar Tagen gab es das ganze dann dreimal auf einer Distanz von 400 Metern. Dazu suchte ich mir eine Aschebahn bei mir in der Nähe. Glücklicherweise war diese dann auch öffentlich zugänglich und ich konnte meine Runden drehen. Es war seehr anstrengend, aber hat dennoch viel Spaß gemacht.

Was mir nicht ganz so gut gefällt, sind die Fahrtspiele. Dabei varriiere ich das Tempo selbst und kann ganz danach gehen wie ich mich fühle. Theoretisch. Praktisch spielen sich in meinem Kopf aber die ganze Zeit über verschiedene Fragen ab: Muss ich jetzt wieder schneller laufen? Wie lange sollte ich schneller sein? Wie viele Wechsel sind gut? Soll ich insgesamt schneller sein als bei einerm normalen Lauf? Heißt langsamer laufen gaaanz langsam oder doch eher schneller? WAS SAGT DENN MEIN GEFÜHL??? Das ist gar nicht so einfach. Drei Dinge haben mir aber geholfen, Fahrtspiele besser zu gestalten. Zum einen las ich im Internet, dass man sich immer bestimmte Wegpunkte (z.B. die nächste Weggabelung) suchen kann und bis dorthin dann sprintet. Zum anderen bekam ich von Ilka den Tipp, jeden zweiten Läufer einzuholen (und mich hinterher nicht wieder von ihm einholen zu lassen). Als drittes habe ich dann beim letzten Mal den runtastic story run „Träger der Wahrheit – die Mauern von Acatraz“ gehört und da die Hauptfigur dabei auf der Flucht ist, aber auch mal ruhigere Erzählphasen kommen, kann man sein Tempo ganz gut daran ausrichten. Spaß macht das so auf alle Fälle, denn die dramatische Musik lässt die Beine automatisch schneller werden! Nett war für mich dabei auch, dass eine Stefanie drin vorkommt. Da musste ich schon ein bisschen schmunzeln… ;)

Intervallläufe gefallen mir neben den langen Läufen am besten. Im Unterscheid zum Fahrtspiel ist genau vorgegeben, wann ich wie lange schneller laufen soll. Das macht es für mich wesentlich einfacher! Beim letzten Mal bin ich erst eingelaufen und dann fünfmal jeweils vier Minuten lang schnell gelaufen und dann vier Minuten getrabt. Am Ende Auslaufen zum Runterkommen.

Krafttraining und Rumpfstabilitätsübungen sind ein notwendiges Übel. Um auch bei längeren Läufen eine gute Haltung zu bewahren, hilft eine gestärkte Mitte. Es gibt ja viele, viele Übungen dazu im Internet. Da ich aber auch oft mein Handy zu Training nutze, hat Ilka eine mir bisher unbekannte App empfohlen: Freeletics. Hier gibt es verschiedene Programme, bei denen man (fast) nur mit den eigenen Körpergewicht arbeitet. Das ganze läuft auf Zeit und der Ansporn ist, das man beim nächsten Mal seine Zeit toppt. Bisher habe ich nur einmal das Programm „Aphrodite“ absolviert, bei welchem man erst jeweils 50 Burpees, Squats und Situps macht, in Runde 2 dann jeweils 40, dann 30, 20 und in der fünften Runde 10 von jedem. Das ist wirklich mega anstrengend!Erledigt

Zweimal pro Woche mache ich nun auch ein Lauf-ABC. Anleitungen dazu findet man hier und hier. Vielleicht ist es Einbildung, aber ich glaube, mein Laufstil hat sich tatsächlich schon verbessert. Auf jeden Fall fühle ich mich leichter beim Laufen und ein Lauf-ABC ist wirklich schnell mal mit ins Training eingeschoben. Belustigend finde ich dabei die verwunderten Blicke von anderen Menschen – und die machen mir in diesem Fall wirklich überhaupt nix aus! ;)

Einmal wöchentlich eine andere Sportart zu betreiben, gestaltete sich bisher – so blöd das klingen mag – schwierig. Ich habe noch kein Fahrrad hier, die Schwimmhallen sind alle in der Sommer-/Ferienpause (und draußen war es an den entsprechenden Tagen zu kalt) und für die Suche nach einem Sportkurs im Fitnessstudio hatte ich noch keine Zeit. Deshalb habe ich nur ein paar Übungen für Bauch, Beine und Arme gemacht bzw. – ich gestehe – das Training mal ausfallen lassen. Ich werde mir aber nun wirklich was einfallen lassen, um dann auch mal andere Muskeln als die beim Laufen hauptsächlich benötigten zu beanspruchen.

Soweit erstmal allgemein zu meinem Training. Von nun an werde ich ausführlicher über einzelne Trainingseinheiten berichten.

Bis dahin,
eure Steffi!

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Laufcoaching auf laufen.de gewonnen!

Bitte entschuldigt, dass ich nun schon eine Weile nichts mehr geschrieben habe. Es stand einfach so viel an…

Doch nun ist es nach einer gefühlten Ewigkeit soweit und ich möchte die bereits angekündigten Neuigkeiten mitteilen. Eigentlich bin ich ja gar kein so großer Glückpilz in Sachen Gewinnspielen, aber dieses Mal hat es geklappt!

Ich habe ein achtwöchiges Profi-Coaching bei Ilka Groenewold gewonnen, welches auf laufen.de verlost und von BASE initiiert und gefördert wurde. Und dazu gab es dann auch noch einen Pulsmesser und eine Armmanschette! Ihr wisst vielleicht noch, dass ich vor Kurzem darüber nachgedacht habe, mir eine runtastic-Pulsuhr zuzulegen – die hab ich nun! Yeah!

20140807_084435Noch viel toller ist jedoch, dass ich nun acht Wochen lang auf meine nächste Hürde vorbereitet werden: den Halbmarathon. Und zwar in unter 2 Stunden. Dazu erhalte ich einen auf mich zugeschnittenen Trainingsplan. Das besondere an dem Coaching ist, dass alles über’s Handy läuft. In diesem Video wird das näher erklärt.

Am Mittwoch, den 13. August, startete das Coaching und ich stecke nun quasi schon mittendrin. Demnächst werde ich etwas ausführlicher darüber berichten, wie die ersten eineinhalb Wochen so liefen. Eines sei jedoch schon mal gesagt: Es macht total Spaß mit einem richtigen Plan zu trainieren! Ich werde nun wieder regelmäßiger bloggen, mein Training dokumentieren und euch auch den ein oder anderen Tipp verraten, den ich von Ilka bekommen habe. So profitieren wir alle ein bisschen von dem Gewinn. :)

Vielen Dank noch einmal an laufen.de, BASE und Ilka Groenewold!

BASElaufen.de

Bis bald,
eure Steffi

Steffi

Tag 46 — eine neue Laufgegend

Vorgstern habe ich mich auf den Weg in einen Park gemacht, der ca. 1km von mir zu Hause entfernt liegt. Der Vorteil im Sommer ist ja, dass man es sich mit Picknickkorb oder Grill draußen auf den Grünflächen gemütlich machen kann. Der Nachteil im Sommer ist, dass die Leute es sich mit Picknickkorb oder Grill draußen auf den Grünflächen gemütlich machen. Warum das ein Nachteil ist? Weil ich erstens an ihnen vorbeilaufen muss und dabei die köstlichen Gerüche von Gegrilltem rieche und zweitens permanent das Gefühl habe, dass mind. einer dieser vielen Menschen zu mir sieht. Da möchte ich natürlich eine gute Figur machen und fit und schnell aussehen. Ganz schön anstrengend! Ich muss wohl erst noch lernen, dass es mir wirklich egal sein kann, was in den Köpfen der Leute vor sich geht. ;)

Ansonsten ist es eine wirklich schöne Gegend und es hat sich bestätigt, dass viele Läufer dort unterwegs sind. Besonders freue ich mich darüber, dass ich viel am Fluss entlang laufen kann! Das wollte ich schon immer mal! Da es sich um einen sehr großen Park mit angrenzendem Waldgebiet handelt, werde ich viele, viele unterschiedlichen Wege erkunden können. Echt klasse!

Der Lauf am Sonntag war der letzte in meiner Streak-Serie. Gestern habe ich mir zwar zunächst noch eine kleine Runde vorgenommen, doch erst hatte ich zu viel zu tun, dann war es zu warm und dann habe ich den Abend lieber bei einem unheimlich leckerer Frozen-Mango-Drink in der Stadt ausklingen lassen. Ihr merkt sicher, dass es mich überhaupt nicht stört, dass der Streak nun vorbei ist… Ok, ein kleines bisschen schon (heute Nacht habe ich sogar davon geträumt ;)) Aber es ist schon okay und den Grund werdet ihr morgen oder übermorgen erfahren! :)

Tag 44 – 45 — Umzüge sollten als Sportart zählen

Vorgestern und gestern bin ich nur sehr wenige Kilometer gelaufen. Grund dafür war unser Umzug. Am Freitag bin ich früh morgens los und habe ein letztes Mal eine Runde in der alten Stadt gedreht. Zeitlich waren nicht mehr als 2,8km drin und außerdem musste ich meine Kräfte ein bisschen sparen. Diese wurden dann auch mehr als gebraucht! Ich weiß gar nicht, wie oft ich die vier bzw. drei Stockwerke hoch- und runtergelaufen bin und wie viele (Höhen-)Meter ich dabei zurückgelegt habe, aber es war insbesondere am Ende mega anstrengend! Ich habe jedoch auch gemerkt, dass meine Kondition recht gut zu sein scheint – es fehlte lediglich ein bisschen an Kraft. Aber so ging es allen Umzugshelfern.

Gestern merkte ich dann gleich beim Aufstehen, dass sich ein ordentlicher Muskelkater in sämtlichen Gliedmaßen niedergelassen hat. Und diese fiese Mieze wollte auch den ganzen Tag nicht verschwinden, sondern hat ihre Krallen immer weiter in mich hineingebohrt. Autsch! Am Abend konnte ich mich dann auch nur zu einem kurzen Lauf über 2,4km durchringen. Der erste Lauf in der neuen Stadt. War ganz interessant, die Gegend um unsere Straße ein bisschen abzugrasen. Heute möchte ich dann mal in einen nahegelegenen Park, in dem sich generell viele Läufer tümmeln sollen. Mal sehen. Noch ist das Wetter zu heiß, schwül und sonnig, doch spätestens in in zwei Stunden muss ich los, denn heute Abend möchte mein Freund mit mir essen gehen.

Mal abgesehen von der Temperatur freue ich mich auf das Laufen und bin schon sehr gespannt! Aber nun räume ich erstmal weiter die viiieeelen Kisten aus. :)