Pause

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Das liegt daran, dass ich zur Zeit enorm viel zu tun habe. Ich schreibe an meiner Masterarbeit, welche ich eineinhalb Wochen abgeben muss. Das bedeutet: heiße Phase! Das bedeutet leider auch: wenig Sport und viel Nervennahrung. Gar nicht gut! Ich fühle mich schon richtig schlecht und nehme mir deswegen ganz fest vor, mich morgen (also heute – schließlich ist es schon gleich 1) sportlich zu betätigen. Diese Ankündigung soll meine Motivation sein. Und schließlich tut Sauerstoff tut dem Gehirn auch gut. Ausrede? Ich will hinterher nicht müde sein. Lösung: Ganz ruhig machen. Und vielleicht wirklich nur eine Runde Laufen gehen, obwohl eigentlich Zirkeltraining ansteht. We’ll see…

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Zirkeltraining I

Gestern Abend fand für mich das erste Mal in diesem Semester Zirkeltraining („Powercircle“) statt. Ich kenne das ja schon aus dem letzten Semester.
Es gab 15 Stationen:

  • Wechselsprünge mit einem Medizinball in der Hand
  • Sit-Ups (schräg)
  • auf dem Bauch liegend die Arme und Beine schnell auf und ab bewegen (wir nennen es schwimmen)
  • In Liegestützposition die Knie abwechselnd an die Brust ziehen
  • Position wie bei Dips auf dem Stepper, aber Körper bildet eine Linie und dabei Knie abwechselnd zur Brust ziehen
  • Hock-Strecksprünge
  • Seilspringen
  • Anfersen
  • Im Seitstütz ein Bein heben und senken
  • Kniehebelauf
  • Dips
  • Beinschere (Rückenlage, Oberkörper und Beine leicht angehoben)
  • Bizepstraining mit Hanteln
  • Hampelmann mit 1kg-Hanteln
  • (Frauen-)Liegestütze auf Steppern

Weil das Training letzte Woche ausgefallen ist, haben wir dieses Mal „relativ leichte“ Runden gemacht, d.h. 30 Sekunden Übung und dann 10 oder 15 Sekunden Pause (weiß nicht, wie viele es genau waren) zum Wechsel der Station. Das ganze 3x mit jeweils 3-4 Minuten Pause zwischendrin. Vorab haben wir uns mit Hanteln aufgewärmt und hinterher gab es ein kurzes Cool-Down mit dem Springseil.

Wir hatten auch schon anstrengendere (längere) Runden, aber für das erste Mal war es mir ganz recht so. Und der Muskelkater lässt jetzt schon kräftig grüßen! Aber so merkt man wenigstens, dass man etwas getan hat.

Zu Beginn des letzten Semesters haben wir uns nach dem Zirkeltraining gedehnt, aber nachdem unser Trainer Rücksprache mit einem Sportdozenten gehalten hat, hat er beschlossen, dies nicht mehr zu tun. Es sei nicht gut, nach dieser Art der Belastung die Muskeln zu dehnen. Idealerweise sollte man erst ein wenig z.B. joggen gehen und dann dehnen, was jedoch im Rahmen des Trainings nicht möglich ist. Nun dehnen wir aber beispielsweise beim Iron Body und die Übungen dort sind ja doch ähnlich zum Zirkeltraining. Ich frage mich, was nun richtig ist. Auf jeden Fall scheint der Muskelkater eher einzusetzen, wenn das Dehnen ausfällt…

Lauf- und Muskelanalyse

Am vergangenen Wochenende fand eine Sportmesse statt. Da ich dort Eintrittskarten verkaufte, konnte ich nach Feierabend auch noch einmal eine Runde über die Messe laufen.
Man konnte dort auch eine Laufanalyse machen lassen, was mir sehr gut passte, da ich dies ohnehin tun wollte. Ich brauche nämlich neue Treter! Ich musste zunächst meine Schuhe ausziehen und mich einfach locker hinstellen. Ein netter Mann betrachtete meine Füße von vorne und von hinten. Noch eine kleine Kniebeuge. Dann konnte er mir sagen, dass ich normale Füße und einen sicheren Stand habe. Lediglich ein Fuß sei ein leichter Senkfuß, „was heutzutage aber normal ist.“ Schon als ich ein Kind war, wurde bei mir ein Senk- und ein Senk-Spreiz-Fuß festgestellt. Also lag er nicht ganz falsch. Nachdem ich die Anzahl der Läufe und Kilometer pro Woche nannte, gab er mir einen Laufschuh und zeichnete eine kurze Strecke auf Video auf. Ohne lange gucken zu müssen, stellte er ein normales Abrollverhalten fest und meinte, dass ich einen neutralen Schuh brauche. Sehr gut, dass ich das nun weiß. Ich probierte noch zwei weitere Schuhe an. Da der Stand von Brooks war, waren sie natürlich alle von dieser Marke. Einer sagte mir gar nicht zu. Weder vom Tragegefühl noch vom Design. Der zweite war der Pure Flow 2 (120€). Der war echt gut. Aber am komfortabelsten war der Ghost 6 (130€). Da es noch einen 10€-Gutschein gab, überlege ich nun echt, mir den zu kaufen. Aber sicher bin ich mir noch nicht. Na ja, erstmal Samstag abwarten. Da habe ich nämlich Geburtstag und bekomme hoffentlich ein wenig Geld, denn ohne Moos ist sowieso nix los.

An einem Stand von einem Fitnessstudio konnte man noch seine Oberkörpermuskeln testen lassen. Man wurde in ein Gerät eingespannt, sodass man sich kaum noch bewegen konnte und musst dann jeweils zehn Sekunden den Oberkörper nach hinten drücken so doll es geht und dann nach vorne. Danach sollte ich mit den Armen kräftig drücken und ziehen. Ergebnis: Meine Bauchmuskeln und unteren Rückenmuskeln sind im Normal-bereich, aber ein kleines bisschen unter dem Durchschnitt (in meiner Altersgruppe, bei meiner Größe und mit meinem Gewicht). Daran kann ich also noch arbeiten. Meine Brustmuskeln sind überdurchschnittlich gut ausgebildet, meine oberen Rückenmuskeln dafür eher nicht so. Die beiden Muskelgruppen stehen also in keinem guten Verhältnis zueinander. Heißt: Unbedingt am oberen Rücken arbeiten. Na dann werd ich mal ein paar Übungen raussuchen müssen. Gegen Tipps hätte ich nichts einzuwenden…

Fazit: Sportmessen sind cool. Bei dieser konnte man neben den Analysen auch Tauchen, Klettern, mit dem Fahrrad einen Überschlag machen, Skifahren, Rodeln, Schießen wie beim Biathlon, Fahrräder testen, Rollerderby ausprobieren, Trampolinspringen, und und und. Echt super!

Sportlich, sportlich…

… Ging es bei mir in den letzten beiden Tagen zu.

Am Montag stand wieder IronBody auf dem Programm. Das war wieder echt anstrengend, besonders für die Arme. Diese Mal hatte ich aber das Gefühl, dass mein Bauch bei den Übungen schon ein paar Muskeln zum Einsatz bringen konnte…
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Gestern fand hier vom Uni-Sport aus ein Frauensporttag statt. Für 6€ gab es folgendes Programm:
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Getränke gab es kostenlos. Dazu richtig leckere Obstplatten:
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Ich entschied mich als erstes für Powerfitness. Das war eigentlich das gleiche wie IronBody (IronBody ist nur dank des Trainers cooler) und ich spürte meinen Muskelkater kräftig. Danach Zumba. Die Lieder und Tänze kannte ich fast alle, weil es meine alte Trainerin war und es machte total viel Spaß! Ich ärger mich ein bisschen, dass ich das dieses Semester nicht mache (also bei dieser Trainerin).
Im Anschluss gab’s Strech und Relax. 45 MInuten nur dehnen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut tut! Ich fühlte mich hinterher tiefenentspannt und der Muskelkater war wie weggeblasen. Herrlich!

Hach, so ein Morgenlauf lohnt sich!

Es ist doch immer wieder faszinierend, was das Laufen mit einem macht.
Das letzte Mal Sport war am Dienstag. Mittwoch und Donnerstag konnte ich mich nicht aufraffen. Freitag arbeitete ich als Eintrittskartenverkäuferin auf einer Messe. Danach war ich so erledigt, dass ich nur noch ins Bett gefallen bin. Selbes Spiel gestern. Das hat mich selbst unheimlich genervt! Weil ich nun weiß, dass es heute abend wieder nichts wird (nochmal arbeiten), beschloss ich, den Wecker eine Stunde früher zu stellen. Und ich bin tatsächlich aufgestanden! 6:47 Uhr ging’s los. Für mehr als eine halbe Stunde war zwar keine Zeit, aber wenigstens habe ich es geschafft, das warme, kuschlige Bett zu verlassen und den Regen ansagenden Wetterbericht zu ignorieren.
Es war nach der kleinen Laufpause zwar ziemlich anstrengend und auf den Regen hätte ich dieses Mal auch wirklich verzichten können, aber jetzt geht es mir dafür umso besser. Viel besser! Das schlechte Gewissen ist weg! Es lohnt sich wirklich, dafür früher aufzustehen! Frohen Mutes fahre ich nun zur Arbeit.