PSB: Tag 26 – Stolz und …

Von gestern gibt es Erfolge zu berichten und … na ja, eine Enttäuschung ist es nicht, aber lest selbst…

Sport

Zunächst zum Iron Body. Ich hatte ja gehofft, bis zum Semesterende bei den Squats bis ganz nach unten (mit dem Po auf den Stepper zu kommen). Nächste Woche ist das letzte Mal Training. Da dachte ich mir, ich lass einfach mal die Hanteln weg (1kg pro Hantel) und versuche es dann. Und siehe da: Ich habe es fast komplett geschafft. Nur auf den letzten Sekunden sind mir die Beine dann doch zu Pudding geworden. Aber hey – ich freu mich total! Nächste Woche werde ich dann die Hanteln dazunehmen. Vielleicht aber nur die 0,5kg-Hanteln. Mal sehen. Das zweite Ziel in diesem Kurs war, bei dem Lied „Pause“ von Pitbull den Unterarmstütz zu halten und sich immer wieder nach vorne und nach hinten zu schieben (so wie dieser junge Herr es uns zeigt). Immer wenn „Pause“ gesungen wird, dürfen wir auch kurz die Knie absetzen (was sich kaum lohnt). Now, guess what. Ich habe die kompletten drei Minuten durchgehalten! Yes! Die Freude war groß. Später ging es dann an die Liegestütze. Wir sollten 100 Stück machen, wobei es ihm egal war, wie viele Pausen wir machen und wie tief wir runtergehen. Bei längeren Pause waren Situps angesagt. Nachdem das erste Mädel die 100 geschafft hatte, konnten wir aufhören. Da war ich bei 60. Aber zugegeben, die waren nicht sonderlich tief und ich habe 4×10 Situps zwischendrin gemacht. Aber immerhin…

Nach dem Kurs bot der Trainer uns an, unseren Fettanteil mit so einem Ding zu messen, dass man in die Hände nimmt. Das misst allerdings nur die obere Körperhälfte. Die Chance ließ ich mir natürlich nicht entgehen, obwohl ich den Wert irgendwie auch wieder nicht wissen wollte. Nachdem Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter eingestellt waren und ich es für wenige Sekunden vor mich hielt, zeigt es letztlich: 23,6% an. Hmpf. Was hab ich erwartet? Schlecht ist das nicht, aber hatte mir einen niedrigeren Wert gewünscht. Das war der nicht so schöne Part des Tages. Vielleicht kann ich nächste Woche nochmal messen und er hat sich um 0,1% verringert? Schön wär’s…

Ernährung

Zum Abendessen hat der Mitbewohner meines Freundes Schnitzel gemacht. Das gibt es bei mir sonst nie, weswegen es mal echt lecker war. Insgesamt bin ich allerdings noch im Soll geblieben, denke ich, denn den Sport muss man ja auch in die Berechnung einbeziehen.

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Soweit zum Tag 26 des Projektes Sexy Bauch. Heute werde ich einen Ruhetag genießen, denn wie heißt es so schön: Erst in den Pausen wird man besser…

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PSB: Tag 25

Sport

Das Zirkeltraining gestern war nicht sehr anstrengend. Zunächst erwärmten wir uns mit 5 minütigem Seilspringen. Es gab dann nur 12 Übungen und bei den Rundenzeiten probierten wir dieses Mal etwas Neues aus:

  • Runde 1+2: 20“ Übung, 5-7“ Pause/Wechsel
  • Runde 3+4: 30“ Übung, 5-7“ Pause/Wechsel
  • Runde 5: 25 “ Übung, 5-7“ Pause/Wechsel

Die Übungen waren dieses Mal komplett ohne Geräte. Ich würde ja gern aufschreiben, was wir alles gemacht haben, aber ich weiß nicht, wie die ich die bezeichnen/beschreiben soll, also lass ich es lieber. Es waren auf jeden Fall wieder Stabilisations- und Bauchübungen und nicht so viel für die Beine. Zum Glück, denn die merke ich noch immer vom Laufen. Die kurzen Runden empfand ich als nicht so effektiv. Dabei habe ich mich wirklich bemüht, alles möglichst hoch/tief/schnell/korrekt auszuführen. Bei vielen Übungen bin ich aber überhaupt nicht an meine Grenzen gekommen. Ausnahme: Krokodil-Liegestütze, Liegestütz-Sprints und Hock-Streck-Sprünge.

Ernährung

Hier mal mein Ernährungsplan. Meine App schickt mir den auf Wunsch per Mail.

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Wieder recht viel Zucker. Das Letscho musste aber auch mal gegessen werden. Ich ziehe bald um und da muss ich sehen, dass ich so langsam alle Lebensmittel aufbrauche… Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Nachher geht’s zum Iron Body. Aber erstmal muss ich sehen, dass ich noch ein bisschen was für die Uni schaffe. Mit nem leckeren Latte Macchiato klappt es hoffentlich…
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PSB: Tag 23&24 – Ich hatte einen Lauf…

… und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn gestern bin ich laufen gewesen und es war sooooo gut!!! Und dann dachte ich, ach komm, da kann ich noch ne kleine Runde ranhängen… und noch eine… und dann noch eine kleinere ran… und wenn ich jetzt nochmal die kleinere laufe, hab ich die 10km. Yeah! Da bin ich dann sogar noch einmal die Straße auf und ab gelaufen, um auch wirklich eine 10 auf dem Display meines Handys stehen zu haben. Da war ich dann schon ein bisschen stolz auf mich, denn zunächst war ich so gar nicht motiviert und hatte schon mit dem Gedanken gespielt, einfach ein Workout im Zimmer zu machen. Doch ich habe mich aufgerafft und dem Schnee, dem glatten Boden und dem Wind getrotzt. Teilweise musste ich verdammt aufpassen, weil es so rutschig war, aber insgesamt komme ich damit ganz gut klar.

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Der Muskelkater meldet sich auch wieder zurück. Schon vom Iron Body am Montag merkte ich gestern Po und Oberschenkel ganz schön. Heute Abend wird es sicher hart beim Zirkeltraining, denn die 10km gehen auch nicht ganz unbemerkt vorbei. Aber wenigsten SPÜRE ich nun auch wieder, dass ich was getan habe.

Nun noch ein Aufruf an alle Läufer: Bitte, bitte grüßt die anderen Läufer/Walker/Sportler! Ich finde es furchtbar unhöflich, wenn man aneinander vorbeiläuft und jeder nur stur zu Boden guckt. Dagegen freue ich mich über jedes „Hallo“, jedes Lächeln und jedes Zunicken. Immerhin hat man doch etwas mit diesen Menschen gemeinsam und das ist doch etwas schönes…

Ernährung

Am Dienstag hatte ich wieder sportfreien Tag, aber ich gebe zu: Ich hätte was machen können, denn der Tag war dieses Mal nicht so lang und anstrengend wie sonst… Na ja… Wenigstens lief es ernährungstechnisch sehr gut. Ich hatte allerdings das Problem, die ganze Zeit viel Hunger zu haben und wusste schon gar nicht mehr, was ich alles essen soll. Abends gab es Raclette, weil meine Mitbewohnerin Geburtstag hatte. Aber da habe ich mich auch mit dem Käse zurückgehalten und viel gesunden Gemüse und Hähnchenfleisch gegessen. Ein bisschen Sekt und Wein gab es allerdings auch.

Gestern war wieder Mädelsabend. Ich hatte einen riesengroßen, bunten Salat gemacht. Dazu gab es Auberginen-Salami-Mozzarella-Röllchen von meiner Freundin. War sehr lecker! Später wurde Popcorn selbst gemacht. Eigentlich ist ja Süßigkeiten-freie Woche, aber nach dem Lauf (da sind immerhin über 600 Kalorien drauf gegangen) und weil ich ansonsten wirklich nur gesund gegessen hatte, erlaubte ich es mir. Dafür verzichtete ich konsequent auf den Wein.

  • Frühstück: 145g Apfel, 25g Haferflocke, 10g Müsli, 5g Leinsamen, 200ml Milch
  • Mittag: Hirse-Gemüse-Pfanne (100g Hirse, 85g Möhren, 135g Zucchini, 135g Champignons, 135g Tomaten, 500ml Gemüsebrühe, 50g Hirtenkäse, 1 EL Olivenöl)
  • Snack: 25g Cashewkerne
  • Abendessen: gemischter Salat (Eisbergsalat, Tomate, Paprika, Gurke, Mais, Möhre, Hirtenkäse, Körner, Öl-Balsamico-Dressing), Auberginen-Salami-Mozzarella-Röllchen, 0,33l Erdinger Alkoholfrei
  • Snack: Popcorn

Fazit der letzten Tage: Sich gesund zu ernähren, ist es wirklich wert! Auch wenn es noch kleine Sünden gibt… Ich fühle mich toll und merke schon wieder, dass es meiner durch das vorherige Fressen angegriffenen Figur gut tut! Wahnsin, was Essen ausmacht! Deshalb: Fangt an bzw. bleibt dran!!!

PSB: Tag 22

Als erstes hab ich heute erstmal einen gesunden Einkauf mit viel Gemüse getätigt. Dann wollte ich schon lange mal etwas mit Hirse machen und so gab es eine Gemüse-Hirse-Pfanne zum Mittag. Sehr gesund und sehr lecker. Hier habe ich gelesen, dass Hirse zum Beispiel viel Eisen enthält und Silizium für’s Bindegewebe. Na dann…

Bis zum Abend habe ich mich dann gut ernährt, aber dann wollte ich den Rest Milchreis vernichten und habe dazu die Im-Bett-Koch-Methode genutzt (Hab ihn zwei Stunden im Bett gelassen. Funktioniert ganz gut und besonders toll, dass man Engergie spart.) Eigentlich wollte ich nur mal probieren und den Rest morgen zum Frühstück essen. Ein bisschen mehr wurd’s dann aber schon. Aber noch im Rahmen, denke ich, denn ich hatte auch nur ganz wenig Zucker dran und habe nichts dazugegessen.
Hier noch mein leckeres Essen von heute:

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Nachdem ich alles, was ich gegessen habe, in meine Ernährungstagebuch-App eingetragen habe, zeigte mir diese (ohne Milchreis) ca. 60g Zucker an. Ich wollte dann gern mal wissen, wie viel des süßen Unheils man am Tag zu sich nehmen darf. Auf vielen Seiten las ich 50g. Hui! Die hat man aber schnell zusammen. Bis auf die getrockneten Cranberrys hab ich doch nichts ungesundes gegessen. Und trotzdem 60g. Hm… Diese Seite spricht von 90g. Schon realistischer, wenn nicht gar ein bisschen viel, oder? Ich werd in den nächsten Tagen mal mehr auf meinen Zuckerkonsum achten.

Wie jeden Montag war ich auch heute beim Iron Body. Ich glaube, ich habe die Strafe für das ganze schlechte und viele Essen bekommen. Sooo anstrengend! Puh! Und ich schwitze dabei. Leute, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Es läuft in Bächen in meinem Gesicht herunter! Da kommt mein Handtuch gar nicht hinterher mit dem Abtrocknen. Keine Ahnung, wie manche Menschen beim Sport immer so aussehen als hätten sie sich gerade Ausgeh-fertig gemacht… Ich find’s gemein!

Nun hab ich noch ein anderes Fragezeichen im Kopf. Sollte ich vielleicht nach dem Sport doch noch was essen? Eigentlich möchte ich ja, dass meine Reserven angegriffen werden und Hunger hab ich auch nicht (höchstens in ’ner Stunde). Allerdings hab ich grad irgendwo gelesen, dass es wichtig ist, seine Speicher nach dem Sport wieder aufzufüllen… Also doch noch ein bisschen körnigen Frischkäse? Oder einen Eiweiß-Shake? Anderseits soll man doch so spät nichts mehr zu sich nehmen… Ratlosigkeit.

Versprechen (an meinen Körper)

Ich verspreche hiermit, von nun an nicht mehr unkontrolliert Essen in mich hineinzustopfen. Ich werde mich gesund und bewusst ernähren. Ich setze mir als kleines Ziel, die kommende Woche keine Süßigkeiten zu essen und keine Unmengen hinunterzuschlingen, sondern meinem Körper einen großen Gefallen zu tun. Denn irgendwie macht es mir schon Sorgen, dass ich da kein richtiges Maß finde. Aber ich bin optimistisch, dass es nun besser wird. Hoffentlich…

PSB: Tag 18-21 -Sport top, Essen Flop

Ach ging es mir gestern gut! Ich habe mich trotz Schnee und Kälte zum Laufen durchgerungen. Eigentlich hatte ich genug für die Uni zu tun, aber ich war eh ziemlich müde und begann, mich mit Facebook und Co. abzulenken. Dort stieß ich auf Bilder von fitten Frauen mit Traumkörpern. *will auch* dachte ich mir und schwupps steckte ich in meinem Lauf-Outfit. Mit Thermo-Unterwäsche und -hose sowie dicker Pudelmütze wird’s schon gehen, dachte ich mir. So war es auch. Nur mein Kinn fror anfangs ein wenig. Und ich kann euch sagen: bester Lauf seit Ewigkeiten. Wie guuut sich das angefühlt hat! Ich hatte eigentlich geplant, nur eine ganz kleine Runde zu laufen. Stattdessen hab ich an die normale Runde noch einen Schlenker rangehängt. Insgesamt waren es dann trotzdem nur 6,4 km (10,2 km/h) und ich ärgere mich fast, nicht einfach noch weitergelaufen zu sein. Doch ich musste den Zug zu meinem Freund schaffen und um eine Stunde versetzen wollte ich ihn auch nicht, nachdem wir uns gestern schon nicht gesehen hatten. Die Glückshormone vom Laufen sind immer noch da und am liebsten würd ich heut wieder raus! Doch heute ist Flohmarkt, auf dem auch ich meine Klamotten verkaufen werde. Es ist der Wahnsinn, was ich alles aussortiert habe! Und das, obwohl ich schon drei Tüten mit wirklich nicht mehr schönen Sachen zu H&M gebtacht habe. Da gibt es nämlich dann jeweils einen 15%-Gutschein. Yeah! Davon hab ich mir schon ein Sportbustier und Spprtsocken gekauft. Jedenfalls werde ich wohl den ganzen Tag dort stehen und ich fürchte, heute Abend kann ich mich dann auch nicht mehr aufraffen.

Am Freitag war mal wieder Iron Body. Bei dem einen Lied müssen wir Kniebeuge machen und dabei mit dem Po den Stepper (welcher auf höchster Stufe ist) berühren. Bei den langsamen und mittelschnellen kein Problem (ok, ein kleines, aber ich schaffe es immer), aber im schnellen Tempo… Puh! Mittlerweile hab ich bei WENIGEN den Stepper berührt, was schon einen Fortschritt darstellt, aber ich ziehe meinen Hut vor den Leuten, die ALLE bis ganz runter schaffen! Ob ich es noch bis zum Semesterende hinbekomme? Das wäre zu schön! Genau wie das dreiminütige Lied im Unterarmstütz. Den müssen wir nicht nur halten, sondern uns dabei nach vorn und zurück schieben! Ich sag euch, das schmerzt sooo doll! Aber ich werde besser!
Unser Trainer hat dann am Ende noch etwas mit uns ausprobiert. Wir mussten alle Stepper in einen Kreis stellen (so, dass eine kurze Seite in die Kreismitte zeigt). Auf diese setzten wir uns, beide Beine rechts vom Stepper. Dann sollten wir den Kopf auf die Beine unseres Hintermannes (bzw. unserer Hinterfrau) legen, uns mit den Armen auf diesen abstützen und den Po hochheben. Der Trainer zog dann nach und nach die Stepper weg. Ich glaube, am Ende sollten wir dann einen (ziemlich lustig aussehenden) Kreis ohne Stepper bilden. Hat nicht ganz so funktioniert, aber beim nächsten Mal werden wir es wohl nochmal probieren.
Am Donnerstag fand Zirkeltraining statt. Dieses Mal waren es nur 12 oder 13 Stationen mit vielen Stabi-Übungen. 1. Runde: 40-15, 2. Runde 40-15. 3. Runde: 35-15 und 4. Runde: 30-15. Hab mich ganz gut gefühlt. Sogar die Burpees (Hock-Strecksprung mit anschließendem Liegestütz) werden besser. Beim „Schwimmen“ (Bauchlage, Arme nach vorne und zusammen mit den Beinen schnell auf und ab bewegen) habe ich noch so meine Probleme, aber ich merke auch hier wie es besser wird und ich länger durchhalte. Seit letzter Woche haben wir eine mehr oder weniger neue Übung im Zirkel: Krokodil-Liegestütz. Während man runter geht, zieht man abwechselnd das linke und rechte Bein seitlich nach vorn. Schwieirg für mich. 1. sind Liegestütz ohnhin anstrengend und 2. bekomme ich das Bein nur sehr schlecht an die Seite meines Körpers. Bei anderen sieht das so gut aus, aber ich fühle mich dabei wie so ein Körper-Klaus. Woran liegt das? Tipps, wie ich es trainieren kann, das Bein seitlicher bringen zu können?
Übrigens hatte ich tatsächlich mal wieder Muskelkater! Tolles Gefühl! Ich glaub, es kam vom Schimmen. Nach dem Lauf war es aber wieder gut und heute spüre ich nichts mehr. Ich deute das einfach mal als ein gutes Zeichen…

Nun zum Essen: Eigentlich möchte ich gar nicht darüber schreiben. Läuft nicht so gut. Ich versuche es wirklich, aber früher oder später am Tag kommt irgendwie immer der Punkt, an dem ich schwach werde bzw. komplett die Kontrolle verliere. Ätzend! Dabei gab es bei mir auch so leckere und gesunde Gerichte. Hühnchen-Gemüse-Suppe mit Reis
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Nudeln mit Brokkolibund Schinken
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Heidelbeer-Smoothie
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Und dennoch bekam ich den Hals nicht voll und stopfte Schokolade, Erdnussbutter und Knächebrot mit Pflaumenmus in mich hinein. Deprimierend!

Aber ok, daran möchte ich jetzt nicht mehr denken. Sportlich lief diese Woche ganz gut und das freut mich!

PSB: Tag 17 – Schwimmen wo Platz ist

Hui… Gestern Nacht wurde es durch das Reinfeiern mit dem Geburtstagskuchen und der Feuerzangenbowle nochmal so richtig ungesund. Zum Glück hielt sich der Kater heute in Grenzen. Nur habe ich leider wieder viel gegessen. Allerdings war die letzte Mahlzeit um 5, denn heute Abend halb 9 ging es dann nochmal in die Schwimmhalle. Und man glaubt gar nicht wie voll es da war! Einige Bahnen waren für richtige Schwimmtrainings reserviert und auf allen anderen bahnen tümmelten sich die Menscheb. Nun bin ich nicht die langsamste Schwimmerin und würde auch behaupten, einigermaßen gut zu kraulen. Deshalb gehe ich nie auf die – entschuldigung für den Ausdruck – Oma-Schwimmbahn, aber auf den anderen habe ich einerseits das Gefühl, anderen im Weg zu schwimmen, aber andererseits passiert auch genau das Gegenteil. Und Überholen nervt – zumal ich dann ja auch nicht so schnell vorbeikomme, dass ich nicht schon wieder auf einen auf der Gegenbahn treffe.
Eigentlich hatte ich mir ein richtig gutes Programm vorgenommen. Mit Techniktraining und Sprints und so. Aber da es so voll war, hatte sich das erübrigt. Ich war froh, überhaupt noch Platz zum Schwimmen gefunden zu haben. Erst gegen 20.10 wurde es leerer und angenehmer und am Ende war ich dann sogar allein auf der Bahn. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich mich in der Zeit verrechnete, wann ich aus dem Wasser muss. Ich wollte unbedingt noch meine Haare föhnen, weil’s draußen a****kalt ist und ich mit der Straßenbahn nach Hause fahren muss. Aber unter der Dusche fiel es mir dann auf: Oje, nur noch 7 Minuten! Schnell das Shampoo ausspülen, sich in die Jeans quetschen (warum fällt das nach dem Schwimmen immer so schwer) und ab nach draußen. Brrr…!

Wie viel ich geschwommen bin, kann ich gar nicht sagen. Mitzählen war zwecklos. Aber nach 70 Minuten fühle ich mich ganz gut. Jetzt noch einen Tee zum Aufwärmen, ein Buch geschnappt und eingekuschelt. Gute Nacht!

PSB: Tag 15 – Ja und Nein

Nachdem ich heute morgen noch immer mit dem schlechten Gewissen vom Wochenende zu kämpfen hatte, nutzte ich den kurzen Moment der Motivation und warf mich in die Laufklamotten, obwohl es draußen nass und kalt aussah. Punkt 8 Uhr startete ich in einen ruhigen Lauf. Die Pulsuhr sollte möglichst nicht die 160 übersteigen. Leider versagte die Technik nach der Hälfte der Strecke. Für diese konnte ich einen Durchschnitt von 156 ermitteln. Bei einer Geschwindigkeit von ca 9,6 km/h find ich das jedoch nicht so pralle. Insbesondere weil der zweite Teil ja meist noch etwas hochpulsiger vonstatten geht. Na ja, ist halt grad nicht zu ändern. Es wurmt mich nur, wenn das Messgerät am Brustgurt (und eigenartiger Weise im gleichen Moment dieses Mal auch der Laufsensor) aus unerfindlichen Gründen nicht mehr messen kann. Ansonsten bin ich aber stolz, dass ich die Frage meiner Mitbewohnerin: „Warst du schon laufen?“ mit einem strahlenden „Ja“ beantworten konnte.

Obwohl heute wieder der gesunde Essensplan in Kraft treten sollte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, mir den Schoko-Frischkäse zu kaufen. Der war nämlich im Angebot. Dazu gabs dann 1/2 frisches Brot vom Bäcker = Fehler Nr. 2. Beides verschwand in meinem Bauch, sodass ich jetzt nicht mehr in Versuchung geraten kann. Ab morgen wirds dann hoffentlich besser. Leider wird allerdings in einen Gebrtstag reingefeiert. Na toll…

Heute Abend bin ich dann mit meinem vollen Magen zum Iron Body. Ging aber. Und jetzt fühle ich mich gut. Ich merke, dass die Übungen mir immer leichter fallen. Wenn ich das Essen nur in den Griff bekommen würde. Argh!! Drückt bitte die Daumen! In 6 Wochen möchte ich immerhin meine Traumfigur erreicht haben! Als Motivation habe ich mir am Wochenende ein neues Sport-Bustier gekauft. Schicke Klamotten lassen einen sich einfach besser fühlen!

Sünde

Nicht gut… Gar nicht gut. Die letzten Tage waren wirklich nicht vorbildlich. Aber der Reihe nach…

Am Mittwoch war ich laufen. Ich habe mich sogar getraut, mal wieder meine Pulsuhr zu benutzen. In letzter Zeit wollte ich gar nicht sehen, wie hoch mein Puls geht, aber nachdem ich nun auf dem Weg bin, wieder topfit zu werden, gehört die Pulsmessung irgendwie dazu. Es war auch ganz ok, denke ich. Könnte jedoch besser sein. Auch vom Tempo her. Kilometer 1-2,5 lief ich langsam. Dann einen Kilometer etwas zügiger. Bis zum Ende (insg. 5,9km) dann wieder etwas ruhiger. Anschließend absolvierte ich die gleichen Bauchübungen wie letzten Mittwoch. Bei lauter Musik tat das wieder sehr gut!

Am Donnerstag war ich abends beim Zirkeltraining. Wir haben 4 Runden an 14 doer 15 Stationen mit jeweils 30 Sekunden Übung und 15 Sekunden Pause gemacht. Die ersten zwei Runden haben nicht wirklich Spaß gemacht – auch weil unser Trainer irgendwelche komische Musik rausgesucht hatte. Dann wurde es aber besser. Obwohl die Muskeln irgendwann nicht mehr wollten, man die Arme kaum noch anheben konnte und der Schweiß die Klamotten schon schön durchgenässt hatte, tat es sehr gut!

Freitag hatte ich einen kleinen Essrückfall: Reiswaffeln mit Nutella. Hmm… Beim Iron Body wurde das dann schnell wieder rausgeschwitzt. Das wirklich tolle ist, dass ich das Gefühl habe, die Übungen immer besser durchzuhalten! Ich freu mich schon auf morgen – mal sehen, ob ich dann wirklich alle Übungen komplett durchziehen kann.

Am Samstag legte ich einen Ruhetag ein, um mir einen schönen Shopping- und Kinotag mit meinem Freund zu machen. Dafür sollte heute ein 10km-Lauf auf dem Programm stehen. Weil es heute allerdings von früh bis spät neblig sein sollte, wollte ich eigentlich schwimmen gehen. Tja, daraus wurde irgendwie nix. Ich habe dafür gaaanz viele ungesunde Sachen gegessen. Nachdem es gestern schon Sandwiches aus dem Sandwich-Toaster gab (da kann man aber auch nicht aufhören) und abends dann ne Tüte Popcorn, durften die Kinder-Schokoriegel eigentlich nicht sein. Deshalb geht es mir nun auch wirklich nicht gut. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, quält mich mein schlechtes Gewissen noch mehr und fast könnte ich mich doch noch aufraffen, in die Schwimmhalle zu fahren. Aber bei dem vollen Bauch glucker ich wahrscheinlich noch unter…

Aufgeschrieben habe ich mein Essen in den letzten Tagen nicht. Ab morgen gelobe ich aber sowohl sportlich als auch in Bezug auf das Essen wieder Besserung. Und gebloggt wird dann auch wieder regelmäßig!

Eine interessante Sache gibt es aber noch: Ich habe keinen Muskelkater mehr. Sonst tat mir nach den Sportkursen immer jede Bewegung weh, aber jetzt: NICHTS! Heißt das jetzt, dass ich fit bin und mich freuen kann oder ich mich mehr anstrengen muss bzw. die Intensität erhöhen muss? Na mal sehen, wie es nach diesen zwei Tagen Trainingspause aussieht…

PSB: Tag 9 – Mit dem Putzlappen gegen das schlechte Gewissen

So, heute habe ich dann doch zu den Schoko-Keksen gegriffen. 3 Stück waren es um genau zu sein. Da es Zartbitterschokolade war, konnte ich auch eh nicht mehr davon essen. Nun fühle ich mich vollgefuttert, denn immerhin gab es vorher auch schon Abendbrot. Kein schönes Gefühl!! Aber ok, dann hab ich heute halt mal etwas mehr gegessen. Egal – es war ein anstrengender Tag und ich hab es mir verdient, auch wenn heute wieder sportfreier Dienstag war und es zum Mittag in der Mensa nur ungesunde Sachen gab. Jetzt ist noch Extreme-Putzen angesagt und dabei verbrennt man ja auch noch Kalorien (hab ich zumindest gehört). Also mit dem Putzlappen ran ans schlechte Gewissen!
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