Muskelkater-Training

Gestern ging es wieder kurz nach einem kleinen Frühstück zum Laufen. Hier das Ergebnis.

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Ich fand es echt anstrengend und dabei hatte ich nicht einmal – wie meine Tante – einen Babyjogger mit zwei kleinen Kindern zu schieben. An einem kleinen Berg übernahm ich mal, um zu sehen, wie schwer das wirklich ist. Puh! Das geht echt an die Reserven. Aber man verbraucht wohl wahnsinnig viel mehr Energie, auch wenn man langsamer ist.

Im Anschluss machten wir wieder das Spot-Training. Dabei spürte ich besonders die Bauchmuskeln… Nach kurzer Pause absolvierten wir dann noch den Bein-Zirkel. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend das ist. Die letzten 60 sec zu halten (und danach zu springen), habe ich nicht mehr geschafft. Die Beine wollten einfach nicht mehr. Keine Chance – es brannte einfach zu stark. Den restlichen Tag hatte ich denn mit unglaublichem Muskelkater zu kämpfen. Jedes Hinsetzen und Aufstehen konnte schon fast als Qual bezeichnet werden. Aber: Es fühlte sich gut an, weil man bei jeder Bewegung daran erinnert wurde, dass man etwas für seinen Körper getan hat.

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Heute gab es bis auf einen Spaziergang keinen Sport. Obwohl ich am Vormittag noch dachte, dass das auch besser sei, um meinen Muskeln die Chance zu geben zu regenerieren, aber am Abend hatte ich große Lust zu laufen und fühlte mich schon irgendwie schlecht, es nicht getan zu haben. Doch wir wollten grillen – und zwar nicht zu spät, damit die Kinder noch dabei sein konnten – und damit hatte sich das mit dem Sport erledigt. Leider.

Morgen geht es dann aber ins Allgäu ein bisschen wandern. Ich freu mich drauf!

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Laufen & Gymnastik & Fasten

Zur Zeit bin ich zu Besuch bei meiner Tante, einer ehemaligen Profi-Triathletin und damit einer absoluten Sportskanone. Laufen und Gymnastik standen heute auf dem Programm. Zum Frühstück um 7 gab es nur eine Scheibe Brot mit Quark und Marmelade und einen Milchkaffee und eine halbe Stunde später ging es dann raus. Nach 48 Minuten waren wir wieder zu Hause angekommen. Dabei legten wir einen für mich recht guten Schnitt hin (unter 6 min/km, der letzte sogar in 5.30!). Anschließend absolvierten wir noch ein etwa 15-minütiges Fitness-Porgramm, das so aussah (natürlich machten wir immer 10 Wiederholungen und nicht nur 5 und ganz ohne Pausen):
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Im Laufe des Tages stellte sich dann bereits der Muskelkater ein. Autsch! Aber es fühlt sich auch gut an. Und morgen steht wieder ein ähnliches Programm an. Ich möchte unbedingt schnell wieder fit werden! Und die nächsten zwei Wochen bieten eine gute Gelegenheit für einen erfolgversprechenden Anfang.

By the way, das Süßigkeiten-Fasten läuft ziemlich gut. Salziges ist davon übrigens ausgenommen – das darf in Maßen genossen werden. Aber der Schokoloade, den Gummibärchen und Smarties widerstehe ich erfolgreich, obwohl ich zahlreichen Versuchungen ausgesetzt bin. Heute zum Beispiel habe ich einen riesigen Teller mit Süßem vor mir stehen gehabt, doch statt zuzugreifen mampfte ich Gurken- und Paprika-Sticks und Weintrauben. Ein bisschen deprimierend war es schon, aber das Gute am Fasten ist, dass man sich einfach keine Gedanken machen muss wie „Darf ich das essen?“, „Hab ich heute schon zu viel gegessen?“, „Wie viel davon ist ok?“… Die Entscheidung wird einem abgenommen und das macht es wirklich einfacher. Besonders weil ich ein kleines (ok, ein großes) Problem damit habe, nur kleine Mengen zu essen und nach einem Schokoriegel etc. aufzuhören. Wem es ähnlich geht, dem kann ich das Fasten nur empfehlen. (Es muss ja auch nicht unbedingt zur Zeit vor Ostern stattfinden.)

Liebster Blog Award

Hallo! Nachdem ich in der letzen Zeit nun wirklich sehr selten gebloggt habe, gelobe ich Besserung. Ich wurde auch beim „Discover New Blogs – Liebster Award“ zweimal nominiert und möchte die mir in diesem Zusammenhang gestellten Fragen gern beantworten. Zunächst aber einmal ein großes Dankeschön an Tinka Beere und martinaweissensteiner für die Nominierung!

Der Reihenfolge halber werde ich zuerst die Fragen von Tina Beere beantworten.

1. Wie bist du auf die Idee gekommen zu bloggen?

Ich habe mich im Rahmen der Uni mit dem Thema „Weblogs“ auseinandergesetzt und wollte selbst gern erfahren, wie es ist, seine Gedanken mit anderen zu teilen.

2. Wie wichtig ist das Bloggen für dich?

Mal mehr, mal weniger wichtig. Es gibt Phasen, da möchte ich alles mögliche bloggen und an anderen Tagen kann mir die Blogger-Welt auch mal gestohlen bleiben. ;)

3. Was ist der Sinn deines Lebens?

Sich selbst und andere glücklich zu machen.

4. Hast du etwas in deinem Leben erreicht, worauf du besonders stolz bist?

Ja. Ich habe mich in der Schulzeit und im Studium angestrengt, um meinem Traumberuf näher zu kommen – und zwar erfolgreich. Zwar bin ich noch nicht ganz am Ziel angelangt, aber auf den bisherigen Weg bin ich stolz.

Auch sportlich betrachtet bin ich stolz auf mich – wobei es eher kleine Erlebnisse sind, über die ich mich freue. Ich habe einen 10km-Lauf auf Fuerteventura in ungwohnter Hitze (erstaunlich schnell) geschafft (als zweite Frau :))und auch beim Weimarer Stadtlauf meine persönliche Bestzeit erreicht. Da war ich schon stolz. Oder als ich bei einen super harten „Leuchtturmlauf“ nicht einmal gegangen bin. Darüber möchte ich eh noch mal berichten…

5. Was möchtest du in deinem Leben erreichen?

Wie schon gesagt: meinen Traumberuf ausüben. Und eine Familie gründen. Und einen Marathon laufen.

6. Setzt du dir eher große oder kleine Ziele?

Ich habe ein paar große Ziele (siehe Frage 5) und dann immer ein paar kleine.

7. Lieber süß oder herzhaft?

Am liebsten immer im Wechsel. :) Aber generell eher süß.

8. Hast du eine besondere Ernährungsweise? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Die habe ich nicht. Die Hauptsache ist für mich, dass die Ernährung ausgewogen ist. Dabei möchte ich (dauerhaft) auf nichts verzichten.

9. Wie wichtig sind dir deine Mitmenschen? Hörst du ihnen bei Problemen zu, oder bist du dir selbst der Nächste?

Sehr wichtig. Besonders meine Familie. Ich kann ihnen sehr gut zuhören und tue dies auch viel lieber als über meine eigenen Probleme zu reden.

10. Bist du ein Mensch, der sich in der Masse wohl fühlt oder ziehst du die Einsamkeit vor?

Kommt drauf an. Am liebsten bin ich aber mit wenigen, dafür aber geliebten Menschen zusammen.

11. Denk dir eine Frage aus, die du gerne beantworten möchtest!

Die Frage ist wirklich gut… Ich würde mir selbst gern die Frage beantworten, warum ich so oft so schwach werde und undiszipliniert bin, obwohl dies doch mit mein größter Wunsch ist.

So, dass war der erste Fragenblock. Nun zum zweiten von martinaweissensteiner:

1. Wer ist dein großes Vorbild im Laufsport?

Eigentlich habe ich kein spezielles Vorbild. Aber meine Tante findet trotz zwei kleiner Kinder und stressigem Job immer noch die Zeit zum Laufen und ist auch eine super Läuferin (ok, eigentlich Triathletin) und das finde ich bewunderswert.

2. Warum hast du dich ausgerechnet fürs Laufen entschieden?

Zunächst war es einfach einfach. Man braucht nur ein paar Schuhe und Laufsachen und schon kann es losgehen. Da ich in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen bin, war dies die optimale (und irgendwie auch die einzige) Lösung, wenn man sich fit halten wollte. Außerdem bin ich durch meine Tante halt vorbeschädigt, aber auch durch meine sportlichen Eltern.

3. Wo hast du deinen ersten Wettkampf absolviert?

Der erste ernstzunehmende Wettkampf (also wenn man mal von kindlichen Erfahrungen absieht) fand in Schwerin statt und war ein 10km Lauf. Ich hatte dafür einen Freistart gewonnen. Es war sonnig und ich fühlte mich großartig!

4. Welche Sportarten machst du neben dem Laufen noch?

Ich habe mehrere Kurse an der Uni gemacht, z.B. Zumba, Bauch-Beine-Po, Iron Body, Zirkeltraining. Das ist nun leider vorbei. Ansonsten gehe ich gern schwimmen und mache im Sommer auch gerne Radtouren.

5. Welche Laufschuhe sind deine absoluten Lieblinge?

Puh! Darauf habe ich leider keine Antwort.

6. Welches Ereignis war dein bisheriger Höhepunkt beim Laufen?

Als ich auf Fuerteventura zum Leuchtturm hoch lief. Das war der Hammer! Unbeschreiblich! Wahnsinniges Gefühl! Endorphinausstoß hoch drei! Dazu werde ich demnächst noch einmal ausführlicher berichten.

7. Läufst du lieber allein oder in der Gruppe?

Ich laufe gern allein. Ich kann dann mal schneller, mal langsamer laufen – ganz wie ich will. Ich kann Musik hören, falls mir danach ist und dabei meine schlechte Laune rauslassen. Gern laufe ich auch mit meiner Mum, weil wir dasselbe Tempo haben und gut dabei erzählen können. So werden auch längere Strecken nicht langweilig. Ein Laufpartner kann echt Gold wert sein. In einer größeren Gruppe zu laufen, habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ab und an ganz lustig ist.

8. Welches Ziel verfolgst du gerade?

Gute Frage. Als erstes: meine alte Form wieder erlangen. Und dann: mal wieder bei einem 10km-Lauf starten. In naher Zukunft: ein Halbmarathon. In ferner Zukunft: ein Marathon. Am allerwichtigsten ist mir aber eigentlich, dass ich dauerhaft fit bleibe.

9. Bist du vor Wettkämpfen nervös?

Sehr.

10. Was antwortest du auf die Frage: Warum tust du dir das an?

Weil man, wenn man erstmal einen gewissen Punkt überschritten hat, ganz einfach ganz glücklich werden und alle Sorgen loswerden kann. Die Welt sieht dann ganz anders aus!

11. Gibt es einen Wettkampf, bei dem du unbedingt einmal teilnehmen möchtest?

Einen (Halb-)Marathon. Einen bestimmten habe ich da nicht unbedingt im Auge, wobei ich mir einen Lauf durch London schon sehr toll vorstelle. Oder auch einen Trail-Run über die Felder in Yorkshire. Ich liebe England. Mich reizt auch ein Lauf wie der No Mercy Run, bei dem es auch mal dredckig werden darf.

Nun soll ich mir noch weitere Fragen ausdenken und dann andere Blogger mit weniger als 200 Followern nominieren, um diese zu beantworten. Ich möchte dieses System jedoch ein wenig abändern. Jeder, der dies hier liest, kann meine Fragen beantworten und sich hier und/oder mit einem Verweis auf mein Blog verlinken.
Einige möchte ich dennoch direkt nominieren:

Mein neues Leben
gesund fühlen – und zufrieden sein

Endlich zufrieden sein
Easy Going! Fit und Gesund!

Hier nun meine Fragen:

1. Hast du deinen Freunden/ deiner Familie von deinem Blog erzählt? Warum (nicht)?

2. Was bringt dir das Bloggen?

3. Wie verbringst du einen Tag ganz allein?

4. Teure Marken oder lieber öfter mal was Neues?

5. Best Book, best Film, best Song?

6. Hast du ein Ziel, dass du schon eine gefühlte Ewigkeit verfolgst? Wie erfolgreich?

7. Wie rappelst du dich nach einem Rückschlag wieder auf?

8. Wo ist dein liebster Ort und warum?

9. Was bereitet dir (zur Zeit) Kopfschmerzen?

10. Dein absolutes Lieblingsrezept bitte!

11. Was wolltest du einer bestimmten Person oder der Welt schon immer mal sagen?

Ich würde mich freuen, viele Antworten auch von freiwillig „Nominierten“ zu lesen.

Mein Sportprogramm ist wieder in Angriff genommen und ich werde bald davon berichten. Bis dahin, einen schönen sonnigen Tag euch!

Neues Ziel – jetzt aber!

Wahnsinn, wie viel Zeit seit meinem letzten Post vergangen ist… Was ist passiert? Stress, Gefühlswirrwarr, Umzug, mehr Stress, mehr Druck und zwischendrin immer wieder ein paar schöne Momente, die einem so viel geben…

Leider lief es in Sachen Sport und Ernährung alles andere als gut. Ich habe es komplett schleifen lassen und fühle mich wieder so unwohl wie vor drei Monaten. Das Projekt Sexy Bauch konnte ich dementsprechend nicht mit den gewünschten Erfolgen abschließen. Ab und an bin ich zwar noch laufen gegangen, aber der Hit war es nicht.

Aber ganz habe ich die Sommer-Strand-Bikini-Figur noch nicht aufgegeben. Ich weiß, dass irgendwo unter dem Fett noch ein paar Muskeln schlummern, die nur darauf warten, wieder aktiviert zu werden. Am Freitag habe ich geplant, meine letzte Hausarbeit abzugeben und obwohl ich ab Samstag für 10 Tage arbeite, werde ich den Sport wieder fest in den Wochenplan aufnehmen. Mein neues Ziel: Am 21.3. findet unsere Abschlussparty an der Uni statt und ich möchte ein echt enges Kleid anziehen, das einem kein Pölsterchen am Bauch verzeiht und zudem noch recht kurz ist, so dass die Beine bitte auch in Form sein sollten. Ich möchte es mir und allen anderen beweisen, dass ich meinen Ruf als Sportskanone auch tatsächlich noch gerecht werde! Motivation hoch drei – los geht’s! Mal sehen, was man in zweieinhalb Wochen so alles aus dem Körper rausholen kann, auch wenn noch einmal zwei Wochen ohne viel Freizeit vor mir liegen…

Eines spielt mir dabei sehr in die Karten: Da heute die Fastenzeit beginnt, heißt es für mich wieder: KEINE Süßigkeiten. Das wird schwer! Aber ich habe es letztes Jahr auch gemacht und es war gut. Ich kann halt schlecht nach einer Praline etc. aufhören und deshalb ist es besser, komplett zu verzichten. Das bedeutet nicht, dass ich nicht MAL ein Stückchen Kuchen essen darf, aber das Naschen, diese fiesen kleinen Dinge zwischendurch oder am Abend, die einem suggerieren, es sei schon okay, es ist ja nur ein Stück, sind ab jetzt 40 Tage lang tabu.

Verzichtet Ihr auch auf etwas? Alkohol? Handy? Ebenfalls Süßigkeiten? Geteiltes Leid ist halbes Leid, also lasst es uns gemeinsam angehen! Ich freu mich drauf…