Post-Oster-Lauf

Nachdem die Osterfeiertage nur von dem ein oder anderen Spaziergang durchzogen waren (jedoch dem Essen weitaus mehr gefröhnt wurde als es ratsam war), konnte ich mich heute wieder zum Laufen motivieren. Herrlich war es! Und dann frage ich mich immer, warum ich es nicht öfter schaffe… Gestern zum Beispiel konnte ich den Schweinehund nicht einmal ansehen – so groß war er. Dabei wollte ich ihm doch meinen Osterbauchspeck zum Fraß vorwerfen. Na ja, was bringt das lamentieren? Nix. Dafür konnte ich heute 14 Kilometer in einem für mich recht schnellen Tempo laufen. Es hat sooo viel Spaß gemacht, doch meine Beine sind nun wohl ein bisschen sauer auf mich und strafen mich bei jedem Schritt. Aber egal – das war/ist es wert!

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Frohe Ostern

Ich wünsche euch allen frohe Ostern! Genießt das sonnige Wetter bei einem schönen Lauf oder wenigstens Spaziergang (so wie ich gestern).

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Dann sind die Osternaschereien auch nur halb so schlimm… Nach dem Fasten freue ich mich nun auch schon auf das ein oder andere Schoko-Ei. Muss nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird…

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15 Kilometer

Whoot! Am Mittwoch bin ich das erte Mal 15 Kilometer gelaufen. Zwar gab es einmal davor einen etwa 17km-Lauf, aber das war eine Ausnahme der besonderen Art. Dieses Mal lief ich allein und fühlte mich wunderbar. Zuvor hatte ich ziemlich viele Cornflakes und Eis gegessen, so dass ich zunächst Seitenstiche bekam, aber die lief ich einfach weg. Ich hätte noch ewig weitermachen können, doch irgendwann war es mir auch zu blöd, nochmal „um den Block“ zu laufen. Bevor ich dies tat, trugen mich meine Beine bei herrlichstem Sonnenschein vorbei an blühenden Feldern. Ich genoss jeden Schritt, was vielleicht auch mit den Schuhen zusammenhing, die ich trug. Die waren nämlich super leicht (also „Wettkampfschuhe“) und so flog ich quasi über den Asphalt, die Wege, die Wiesen. Herrlich! Vielleicht ist der Halbmarathon ja doch gar nicht mehr so weit weg, wie ich dachte…

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Genau das, was ich brauchte

Nach dem Lauf am Donnerstag fuhren wir nach Wien. Am Freitag erkundete ich die Stadt und legte dabei gefühlte hundert Kilometer zurück (by the way: Wien ist eine unglaublich schöne Stadt mit den freundlichsten Menschen überhaupt). Doch mit Laufen war nicht viel. Zwar war geplant, am Samstag Morgen eine halbe Stunde zu laufen, doch daraus wurde nichts. Meine Tante lief in Vorbereitung auf den Marathon und es hätte einfach Stress bedeutet, wenn ich mitgelaufen wäre und wir die Kinder hätten mitnehmen müssen. So kuschelte ich noch ein wenig mit den beiden, was mir in dem Moment ohnehin lieber war…

Am Sonntag fand dann der Vienna City Marathon statt. Über 40000 Teilnehmer! Wahnsinn! Mit den Kiddies suchte ich einen Platz an der Strecke, um ihre Mama kräftig anzufeuern. Während wir warteten zogen Massen von Läufern an uns vorbei – alle mit unterschiedlichem Tempo, unterschiedlichen Laufstilen und (besonders auffällig) unterschiedlichem Gesichtsausdruck. Es war toll zu sehen und unheimlich motivierend! Mein fester Plan: Auch unbedingt mal einen Marathon laufen! Aber erstmal einen halben. Und das am liebsten in nicht allzu weiter Ferne. Mal sehen…

Gestern Morgen schnürte ich dann die Trail-Schuhe und lief ein letztes Mal diesen wunderbaren Waldweg mit seinen Höhen und Tiefen, Stufen und Wurzeln, Sand- und Matschwegen, über diverse Brücken und fast immer entlang des kleinen Baches. Ich genoss die Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch das mittlerweile satte Grün der Bäume suchten und konzentrierte mich auf jeden Schritt. Ich war schneller unterwegs als beim letzten Mal und das merkte ich, motivierte mich und ließ die Freude an diesem Lauf noch wachsen. Nach etwas über 7 Kilometern kam ich wieder zu Hause an und war – anders als beim letzten Mal – nicht vollkommen aus der Puste, sondern fühlte mich, als wenn ich noch viel weiter laufen könnte. Toll! Nach den drei Tagen ohne Laufen, vielen Stunden im Auto und vor der gestrigen achtstündigen Zugfahrt war dies genau das richtige!

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Schneller Lauf dank Wings for Life World Run

Gestern. 8 Uhr. Strömender Regen. Macht nix. Die Kinder haben wir im Babyjogger in den Kindergarten gebracht. Die ca. 5km waren überhaupt nicht schlimm (aufgrund des Regens hatte ich mein Handy nicht dabei, so dass es auch kein Bild gibt). Und der Geburtstagskuchen war damit auch im Rahmen. Dennoch hatte ich das Gefühl, nicht genug für mich getan zu haben.

Heute sind wir mit den Kiddies in die Schwimmhalle gefahren. Aber selbst zu schwimmen, dazu konnte ich mich nicht aufraffen (dabei liebe ich es eigentlich so als angenehme Abwechslung zum Laufen). Das Becken war auch nicht sonderlich einladend. Dafür bin ich dann aber gleich laufen gegangen, als wir zurück waren. Hier die Daten:

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09.04.2014

Ich muss sagen: Ich bin sehr zufrieden. Ein 5:30er-Schnitt. Yeah! Auch wenn die Strecke nicht so lang war, freut mich das sehr, denn so schnell war ich noch nie, glaub ich.

Ich hatte aber auch eine gute Motivationshilfe. Runtastic bietet heute kostenlos ein Story Running für den Wings for Life World Run an, die ich mir beim Laufen anhörte und die mir quasi eine permanente Gänsehaut verpasste (siehe hier). Dieser am 4. Mai stattfindende Lauf ist für diejenigen, die selbst nicht laufen können. Die Startgelder fließen in die Rückenmarkforschnung. In Deutschland findet der einzige Lauf in Darmstadt statt (48 EUR). Das ist leider ziemlich weit weg, ansonsten wäre es echt eine Überlegung wert, denn das Konzept ist wirklich cool. Alle Läufer starten gleichzeitig und nach 30 Minuten fährt ein Catcher Car los. Wenn dich dieses überholt, ist der Lauf für dich beendet. So kann jeder seine persönlichen Ziele setzen und Grenzen erreichen/überschreiten. Also überlegt’s euch mal…

Das Story Running wollte ich schon länger mal ausprobieren. Ich glaube, wenn man sich darauf einlässt, ist es sehr motivierend und unterhaltsam. Ich werde es mir herunterladen und demnächst darüber berichten.

Laufen, laufen, laufen

Gestern Nachmittag habe ich es tatsächlich geschafft, bei gewittrig-schwülem Wetter einen 12km-Lauf zu absolvieren. Und das in ca. 1:13h. Das heißt, ich bin unter einem 6er-Schnitt geblieben. Bei 141 Höhenmetern, was für mich unheimlich viel ist! Bin voll happy!
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Heute Morgen schlüpfte ich dann wieder in die Laufschuhe. Allerdings war das eindeutig zu früh nach dem Frühstück (bzw. das Frühstück war zu üppig, da ich nicht wusste, dass es ca 45-60 Minuten später losgeht) und dies hatte ziemlich starke Bauchschmerzen zur Folge. Aber ich habe die Zähne zusammengebissen und die in etwa 7km durchgezogen. Zwischen 41 und 42 Minuten habe ich dafür gebraucht – gar nicht mal so schlecht also. (Die Zeiten auf den Bildern stimmen nicht ganz.)
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Am Nachmittag hatte ich schon wieder Lust mich zu bewegen. Langsam komme ich wohl wieder in den Lauf-Flow, was super ist. Ich muss aber gestehen, dass es mir während des Laufens noch gar nicht soo gut geht. Ich habe ziemlich zu kämpfen, was u.a. an den Höhen liegt. Das bin ich echt nicht gewohnt. Aber es ist ein gutes Trainig und der Wieder-Einstieg in mein Läufer-Dasein ist mir mit ca. 43 bisherigen Kilometern im April ganz gut gelungen. Auch weil noch 1,5x Trimm-Dich-Pfade und ein Spot-Circle dazukamen.

Ich bin zufrieden, merke, dass meine Muskeln reaktiviert wurden und dass ich auch schon ein bisschen abgenommen habe. Der Bauch ist flacher und die Beine werden LANGSAM dünner. Das sehe ich immer zuerst über den Knien. Dann verdünnen sich die Oberschenkel in der Regel nach oben hin und wenn diese beim Gehen irgendwann nicht mehr aneinanderstoßen, habe ich mein Ziel erreicht. Ich freu mich drauf!

Trimm-Dich-Pfad

Was war denn nun so besonders an dem Lauf vorgestern? Die Bilder zeigen es schon (sieht toll aus, oder?). Nach ca 3 km anstrengendem Trail-Run kam ich auf den Trimm-Dich-Pfad. Es gibt etwas über 20 Stationen, an denen man verschiedenste Übungen absolvieren soll. Angefangen bei Hürdenlauf, über Klimmzüge, Bockspringen und Rumpfbeugen. Und das alles so gut wie nur mit Hilfmitteln aus der Natur. Zwischen den Stationen sollte man entweder locker laufen oder gehen. Weil ich alles fotografiert habe, hat die Runde bei mir etwas länger als normal gedauert (ca. 30 min). Ich wünschte, so etwas gäbe es auch bei mir in der Nähe. Das würde ich definitiv öfters machen. Am meisten Spaß macht es natürlich zu zweit/mit mehreren.
Danach ging es wieder den Trail zurück. Dabei musste ich ständig Treppen/Stufen rauf und runter laufen und so manchen Anstieg bezwingen. Das hat mich ziemlich geschafft, aber hinterher fühlte ich mich wirklich gut! Da macht das heute etwas üppigere Abendbrot auch nichts… Ich bin auf dem richtigen Weg und das macht mich glücklich!

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Langer Lauf

Fast 11km kamen heute beim Laufen zusammen. Und das bei einem Schnitt von unter 6 min/km.

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Da bin ich schon ein bisschen stolz, denn der letzte lange Lauf liegt nun schon eine ganze Weile zurück und die Runde war von Erhebungen geprägt, die ich sonst nicht gewohnt bin. Aber ich habe mich wacker geschlagen und hinterher noch das Spot-Workout absolviert. Und ich fühlte mich dabei schon fitter als bei den beiden Malen davor. Ich glaube, dieses Workout werde ich von nun an ganz oft machen.
Morgen steht vielleicht nochmal der Trail an. Dann berichte ich vielleicht von einer interessanten Besonderheit auf diesem Weg. Bis dahin, genießt das wunderbare Wetter!

Trail-Running

Heute ging es in den Wald zu einem kleinen Trail-Run. Die Strecke war wunderschön! Sonnenschein, das zarte Grün der Bäume, die frische Luft, der Bach – alles passte perfekt zusammen! Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Anstiege ziemlich hart waren und ich da ganz schön aus der Puste kam. Auch die Halsschmerzen machen es da nicht leichter. Ich musste auch recht schnell laufen, da meine Tante ein hohes Tempo vorlegte. Aber das macht mich ja auch nur fitter. In den nächsten Tagen werde ich aber wohl nochmal allein den Weg bestreiten und ihn dann so richtig auskosten. Hier mal ein paar Eindrücke:

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