Gegenattacke

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass mir jemand den Sport vermiesen will. Erst das Bein, die Kriebelmücke, dann das Wetter, der Schweinehund und nun machte mir auch noch starker Husten das Leben schwer.

Aber so nicht, lieber wer oder was auch immer! Nicht mit mir! Das lasse ich mir nicht gefallen! Nein, ich schlage zurück! Meine Gegenattacke sieht so aus: Streak Running.

Das heißt, jeden Tag laufen. Mindestens 1,6 km.

Ich habe das schon einmal zwei Monate durchgezogen, wobei mein Ziel damals war, jeden Tag mind. eine halbe Stunde Sport zu machen. Ich habe mal gehört, wenn man das drei Monate lang macht (und danach nicht aufhört), kann man essen, was man will ohne zuzunehmen. Das war mein Ansporn. Und das ist er auch dieses Mal wieder. Denn es frustriert mich, dass meine Beine schon wieder an Form verlieren. Und so richtig wohl in meinem Körper habe ich mich nur damals gefühlt. Es war toll!

Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum ich das machen möchte. Die Disziplin. Manch einer wird es schon gemerkt haben, die hinkt bei mir oft hinterher. Ich finde zu oft einen Grund, nicht laufen zu gehen. Aber wenn man jeden Tag raus MUSS, dann gibt es einfach keine Ausrede mehr. Punkt. Kein Weg führt daran vorbei. Ist einfach so. Ausrufezeichen! Weitere Vorteile kann man hier nachlesen. Angespornt wurde ich auch durch chriba76, die auf ihrem Blog laufkater zur Zeit auch jeden Tag die Schuhe schnürt.

Ich freu mich drauf! Und ich werde hier fleißig dokumentieren, denn das gehört dazu.

Es sei jedoch auch gleich gesagt, dass ich nicht jeden Tag volle Pulle laufen möchte, sondern mal mehr, mal weniger schnell. Regeneration ist wichtig – das ist mir klar. Aber die möchte ich mir halt nicht beim Nichtstun holen, denn dann dient mir dies wieder als Ausrede. „Ich muss mich noch erholen.“ Blubb, blubb, blubb. Langsame, kurze Läufe sind nun meine Erholung. Hat damals auch super geklappt. Und wenn ich heute als Tag 1 zähle und es schaffe, ohne Pause durchzuziehen bin ich in zwei Monaten wieder in Höchstform. Und an diesem Punkt voll im Training zu stehen, ist mir wichtig, denn dann werde ich umziehen. Und so ein Umzug in eine neue Stadt ist mit der Gefahr verbunden, viele andere Dinge vor das Laufen zu stellen (z.B. „Ich weiß noch nicht, wo ich langlaufen soll.“) Außerdem werde ich dann beruflich einen neuen Abschnitt beginnen und da ist die Gefahr gleich nochmal x-mal höher. Also möchte ich auf jeden Fall fit sein, wenn ich an diesem Punkt ankomme — und mich dann nicht wieder erst abermals motivieren müssen.

Nun noch kurz zu meinem Lauf. Kleine Runde in genau der gleichen Zeit wie beim letzten Mal. Aber vom Gefühl schon wieder viel besser. Nur mit heftigen Seitenstichen hatte ich zeitweise zu kämpfen (lag wohl am großen Mittagessen). Und während ich vorher total frustriert war (wegen meines Körpers), schlechte Laune hatte und am liebsten auch kein Fußball geguckt hätte, ging es mir hinterher sooo gut! Es war unglaublich befreiend! Toll, toll, toll! ♥

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Ein Gedanke zu „Gegenattacke

  1. Pingback: RFTS – das war’s dann wohl | laufkater

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