PSB: Tag 17 – Schwimmen wo Platz ist

Hui… Gestern Nacht wurde es durch das Reinfeiern mit dem Geburtstagskuchen und der Feuerzangenbowle nochmal so richtig ungesund. Zum Glück hielt sich der Kater heute in Grenzen. Nur habe ich leider wieder viel gegessen. Allerdings war die letzte Mahlzeit um 5, denn heute Abend halb 9 ging es dann nochmal in die Schwimmhalle. Und man glaubt gar nicht wie voll es da war! Einige Bahnen waren für richtige Schwimmtrainings reserviert und auf allen anderen bahnen tümmelten sich die Menscheb. Nun bin ich nicht die langsamste Schwimmerin und würde auch behaupten, einigermaßen gut zu kraulen. Deshalb gehe ich nie auf die – entschuldigung für den Ausdruck – Oma-Schwimmbahn, aber auf den anderen habe ich einerseits das Gefühl, anderen im Weg zu schwimmen, aber andererseits passiert auch genau das Gegenteil. Und Überholen nervt – zumal ich dann ja auch nicht so schnell vorbeikomme, dass ich nicht schon wieder auf einen auf der Gegenbahn treffe.
Eigentlich hatte ich mir ein richtig gutes Programm vorgenommen. Mit Techniktraining und Sprints und so. Aber da es so voll war, hatte sich das erübrigt. Ich war froh, überhaupt noch Platz zum Schwimmen gefunden zu haben. Erst gegen 20.10 wurde es leerer und angenehmer und am Ende war ich dann sogar allein auf der Bahn. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich mich in der Zeit verrechnete, wann ich aus dem Wasser muss. Ich wollte unbedingt noch meine Haare föhnen, weil’s draußen a****kalt ist und ich mit der Straßenbahn nach Hause fahren muss. Aber unter der Dusche fiel es mir dann auf: Oje, nur noch 7 Minuten! Schnell das Shampoo ausspülen, sich in die Jeans quetschen (warum fällt das nach dem Schwimmen immer so schwer) und ab nach draußen. Brrr…!

Wie viel ich geschwommen bin, kann ich gar nicht sagen. Mitzählen war zwecklos. Aber nach 70 Minuten fühle ich mich ganz gut. Jetzt noch einen Tee zum Aufwärmen, ein Buch geschnappt und eingekuschelt. Gute Nacht!

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PSB: Tag 6

Zwei Dinge habe ich heute gelernt.
1. Äpfel in ihrer puren Form machen eigentlich nur noch mehr Hunger.
2. Wenn Tee überhaupt gegen Hunger hilft, dann nur schwarzer mit Milch.
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Obwohl ich in den ersten Tagen weniger gegessen habe als zuvor (da war es allerdings auch unnormal viel), hielt sich der große Hunger in Grenzen. Doch heute machte sich mein Bauch des Öfteren mit Hunger bemerkbar. Aber ich denke, dass es bei dem vielen Sport nicht weiter schlimm ist, wenn man mal etwas mehr isst. Und schließlich möchte ich mich eigentlich nicht so ernähren, dass es nach den zwei Monaten einen Jojo-Effekt gibt. Zwar möchte ich auch nach Abschluss des Projektes auf jeden Fall am Sporteln dranbleiben, aber auf Dauer auf Süßigkeiten&Co. zu verzichten wird nicht funktionieren. Braucht es auch gar nicht. Ich werde wohl einen Tag in der Woche einführen, an dem ich sündigen darf. Ist ja quasi auch eine Form der Belohnung.

Heute stand bei mir Schwimmen auf dem Programm. Allerdings nur knapp 40 Minuten. In diesen bin ich 1,4km geschwommen. Hauptsächlich Kraul. Gegen Ende hab ich noch 3 25m-Sprints eingebaut. Es tat wahnsinnig gut,

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