PSB: Tag 36 – Ein guter Start in die Woche sieht irgendwie anders aus…

Ernährung

Liebe Nuss-Nougat-Creme, das mit uns funktioniert einfach nicht. Es liegt nicht an dir, sondern an mir. Wirklich. Ich kann dir einfach nicht wiederstehen, wenn du mit deinem dunklen Teint so ansiehst. Wenn ich an dich denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Aber du tust mir nicht gut! Und ich dir auch nicht! Jedes Mal, wenn wir uns begegnen, habe ich anschließend Das Gefühl, dass du nicht mehr wie vorher bist, dass du irgendwie an Substanz verloren hast, ich dich ausgehöhlt habe. Damit soll nun Schluss sein! Ich werde dich nicht mehr belästigen… Lebe wohl!

Sport

Trotz des Schmerzes über die Nuss-Nougat-Creme ging es abends zum Iron Body. Das Montags-Training findet in einem anderen Raum statt, so dass es nicht wie der Freitags-Kurs ausfällt. Es hat total Spaß gemacht und ich fühlt mich hinter erschöpft und glücklich –  so wie es sein soll! Das war der letzte Kurs in diesem Semester. Aber zum Glück gibt es Semesterferienkurse!

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Heute habe ich mir wieder eine Laufrunde vorgenommen. Aber vielleicht wird es doch noch einmal das Schwimmen, weil eine Freundin gern gehen würde. We’ll see…

(Iron) Body

Auf dem Weg zur Haltestelle (um zum Sport zu fahren) geht es leicht bergauf. Da merkte ich bereits, dass die Erdnussbutter mir fiese Stiche in den Bauch versetzte. Oha, dachte ich, dass kann ja was werden.

Eingenartigerweise hatte der Trainer wohl das gleiche Problem. Ok, bestimmt nicht, aber wir mussten die Stepper dieses Mal nicht auf höchste Stufe stellen, sondern ganz unten lassen. Ich dachte, dann kommt bestimmt am Ende noch eine Hammerübung, für die wir ganz viel Kraft brauchen. Aber dem war nicht so. Wir zogen unser normales Programm durch und nur das ein oder andere Lied, das wir schon länger nicht hatten, war dabei. Aber nichts sonderlich anstrengendes. Das kam mir natürlich entgegen, denn besonders bei meiner „Lieblings“-Übung, die ich hier beschrieben habe, kam mir fast die Galle hoch. Ist ja klar. Viel essen vor dem Sport – das mag der Körper nicht. Deshalb hab ich sie dieses Mal auch wieder nicht geschafft. Aber am Freitag werde ich mich da nochmal beweisen. So gut es auch war, dass wir ein sanfteres Training machten, so schlecht war es auch, denn dabei verbraucht man natürlich weniger Kalorien, was nach dem gestrigen Tag nicht wirklich wünschenswert war. Aber gut, ich schwitzte trotzdem und hatte leichte Kreislaufprobleme, weshalb es alles in allem postitiv zu sehen ist. Dafür bin ich habe ich auf dem Heimweg die Bahn vorbeifahren lassen und bin zu Fuß gegangen. Die kühle Abendluft tat gut, um über alles mögliche nachzudenken. Ich werde nur noch ca. 3 Wochen in dieser schönen Stadt wohnen und so sehr ich mich auch auf meinen Umzug freue, traurig macht es mich schon… Schließlich geht auch eine der schönsten Phasen meines Lebens zu Ende: das Studium. Kaum zu glauben. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Tag an der Uni erinnern und nun steht mein letzter bevor. Oje… Gedanken beiseite schieben – ran an die (letzten) Hausarbeiten.

PSB: Tag 26 – Stolz und …

Von gestern gibt es Erfolge zu berichten und … na ja, eine Enttäuschung ist es nicht, aber lest selbst…

Sport

Zunächst zum Iron Body. Ich hatte ja gehofft, bis zum Semesterende bei den Squats bis ganz nach unten (mit dem Po auf den Stepper zu kommen). Nächste Woche ist das letzte Mal Training. Da dachte ich mir, ich lass einfach mal die Hanteln weg (1kg pro Hantel) und versuche es dann. Und siehe da: Ich habe es fast komplett geschafft. Nur auf den letzten Sekunden sind mir die Beine dann doch zu Pudding geworden. Aber hey – ich freu mich total! Nächste Woche werde ich dann die Hanteln dazunehmen. Vielleicht aber nur die 0,5kg-Hanteln. Mal sehen. Das zweite Ziel in diesem Kurs war, bei dem Lied „Pause“ von Pitbull den Unterarmstütz zu halten und sich immer wieder nach vorne und nach hinten zu schieben (so wie dieser junge Herr es uns zeigt). Immer wenn „Pause“ gesungen wird, dürfen wir auch kurz die Knie absetzen (was sich kaum lohnt). Now, guess what. Ich habe die kompletten drei Minuten durchgehalten! Yes! Die Freude war groß. Später ging es dann an die Liegestütze. Wir sollten 100 Stück machen, wobei es ihm egal war, wie viele Pausen wir machen und wie tief wir runtergehen. Bei längeren Pause waren Situps angesagt. Nachdem das erste Mädel die 100 geschafft hatte, konnten wir aufhören. Da war ich bei 60. Aber zugegeben, die waren nicht sonderlich tief und ich habe 4×10 Situps zwischendrin gemacht. Aber immerhin…

Nach dem Kurs bot der Trainer uns an, unseren Fettanteil mit so einem Ding zu messen, dass man in die Hände nimmt. Das misst allerdings nur die obere Körperhälfte. Die Chance ließ ich mir natürlich nicht entgehen, obwohl ich den Wert irgendwie auch wieder nicht wissen wollte. Nachdem Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter eingestellt waren und ich es für wenige Sekunden vor mich hielt, zeigt es letztlich: 23,6% an. Hmpf. Was hab ich erwartet? Schlecht ist das nicht, aber hatte mir einen niedrigeren Wert gewünscht. Das war der nicht so schöne Part des Tages. Vielleicht kann ich nächste Woche nochmal messen und er hat sich um 0,1% verringert? Schön wär’s…

Ernährung

Zum Abendessen hat der Mitbewohner meines Freundes Schnitzel gemacht. Das gibt es bei mir sonst nie, weswegen es mal echt lecker war. Insgesamt bin ich allerdings noch im Soll geblieben, denke ich, denn den Sport muss man ja auch in die Berechnung einbeziehen.

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Soweit zum Tag 26 des Projektes Sexy Bauch. Heute werde ich einen Ruhetag genießen, denn wie heißt es so schön: Erst in den Pausen wird man besser…

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PSB: Tag 22

Als erstes hab ich heute erstmal einen gesunden Einkauf mit viel Gemüse getätigt. Dann wollte ich schon lange mal etwas mit Hirse machen und so gab es eine Gemüse-Hirse-Pfanne zum Mittag. Sehr gesund und sehr lecker. Hier habe ich gelesen, dass Hirse zum Beispiel viel Eisen enthält und Silizium für’s Bindegewebe. Na dann…

Bis zum Abend habe ich mich dann gut ernährt, aber dann wollte ich den Rest Milchreis vernichten und habe dazu die Im-Bett-Koch-Methode genutzt (Hab ihn zwei Stunden im Bett gelassen. Funktioniert ganz gut und besonders toll, dass man Engergie spart.) Eigentlich wollte ich nur mal probieren und den Rest morgen zum Frühstück essen. Ein bisschen mehr wurd’s dann aber schon. Aber noch im Rahmen, denke ich, denn ich hatte auch nur ganz wenig Zucker dran und habe nichts dazugegessen.
Hier noch mein leckeres Essen von heute:

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Nachdem ich alles, was ich gegessen habe, in meine Ernährungstagebuch-App eingetragen habe, zeigte mir diese (ohne Milchreis) ca. 60g Zucker an. Ich wollte dann gern mal wissen, wie viel des süßen Unheils man am Tag zu sich nehmen darf. Auf vielen Seiten las ich 50g. Hui! Die hat man aber schnell zusammen. Bis auf die getrockneten Cranberrys hab ich doch nichts ungesundes gegessen. Und trotzdem 60g. Hm… Diese Seite spricht von 90g. Schon realistischer, wenn nicht gar ein bisschen viel, oder? Ich werd in den nächsten Tagen mal mehr auf meinen Zuckerkonsum achten.

Wie jeden Montag war ich auch heute beim Iron Body. Ich glaube, ich habe die Strafe für das ganze schlechte und viele Essen bekommen. Sooo anstrengend! Puh! Und ich schwitze dabei. Leute, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Es läuft in Bächen in meinem Gesicht herunter! Da kommt mein Handtuch gar nicht hinterher mit dem Abtrocknen. Keine Ahnung, wie manche Menschen beim Sport immer so aussehen als hätten sie sich gerade Ausgeh-fertig gemacht… Ich find’s gemein!

Nun hab ich noch ein anderes Fragezeichen im Kopf. Sollte ich vielleicht nach dem Sport doch noch was essen? Eigentlich möchte ich ja, dass meine Reserven angegriffen werden und Hunger hab ich auch nicht (höchstens in ’ner Stunde). Allerdings hab ich grad irgendwo gelesen, dass es wichtig ist, seine Speicher nach dem Sport wieder aufzufüllen… Also doch noch ein bisschen körnigen Frischkäse? Oder einen Eiweiß-Shake? Anderseits soll man doch so spät nichts mehr zu sich nehmen… Ratlosigkeit.

PSB: Tag 18-21 -Sport top, Essen Flop

Ach ging es mir gestern gut! Ich habe mich trotz Schnee und Kälte zum Laufen durchgerungen. Eigentlich hatte ich genug für die Uni zu tun, aber ich war eh ziemlich müde und begann, mich mit Facebook und Co. abzulenken. Dort stieß ich auf Bilder von fitten Frauen mit Traumkörpern. *will auch* dachte ich mir und schwupps steckte ich in meinem Lauf-Outfit. Mit Thermo-Unterwäsche und -hose sowie dicker Pudelmütze wird’s schon gehen, dachte ich mir. So war es auch. Nur mein Kinn fror anfangs ein wenig. Und ich kann euch sagen: bester Lauf seit Ewigkeiten. Wie guuut sich das angefühlt hat! Ich hatte eigentlich geplant, nur eine ganz kleine Runde zu laufen. Stattdessen hab ich an die normale Runde noch einen Schlenker rangehängt. Insgesamt waren es dann trotzdem nur 6,4 km (10,2 km/h) und ich ärgere mich fast, nicht einfach noch weitergelaufen zu sein. Doch ich musste den Zug zu meinem Freund schaffen und um eine Stunde versetzen wollte ich ihn auch nicht, nachdem wir uns gestern schon nicht gesehen hatten. Die Glückshormone vom Laufen sind immer noch da und am liebsten würd ich heut wieder raus! Doch heute ist Flohmarkt, auf dem auch ich meine Klamotten verkaufen werde. Es ist der Wahnsinn, was ich alles aussortiert habe! Und das, obwohl ich schon drei Tüten mit wirklich nicht mehr schönen Sachen zu H&M gebtacht habe. Da gibt es nämlich dann jeweils einen 15%-Gutschein. Yeah! Davon hab ich mir schon ein Sportbustier und Spprtsocken gekauft. Jedenfalls werde ich wohl den ganzen Tag dort stehen und ich fürchte, heute Abend kann ich mich dann auch nicht mehr aufraffen.

Am Freitag war mal wieder Iron Body. Bei dem einen Lied müssen wir Kniebeuge machen und dabei mit dem Po den Stepper (welcher auf höchster Stufe ist) berühren. Bei den langsamen und mittelschnellen kein Problem (ok, ein kleines, aber ich schaffe es immer), aber im schnellen Tempo… Puh! Mittlerweile hab ich bei WENIGEN den Stepper berührt, was schon einen Fortschritt darstellt, aber ich ziehe meinen Hut vor den Leuten, die ALLE bis ganz runter schaffen! Ob ich es noch bis zum Semesterende hinbekomme? Das wäre zu schön! Genau wie das dreiminütige Lied im Unterarmstütz. Den müssen wir nicht nur halten, sondern uns dabei nach vorn und zurück schieben! Ich sag euch, das schmerzt sooo doll! Aber ich werde besser!
Unser Trainer hat dann am Ende noch etwas mit uns ausprobiert. Wir mussten alle Stepper in einen Kreis stellen (so, dass eine kurze Seite in die Kreismitte zeigt). Auf diese setzten wir uns, beide Beine rechts vom Stepper. Dann sollten wir den Kopf auf die Beine unseres Hintermannes (bzw. unserer Hinterfrau) legen, uns mit den Armen auf diesen abstützen und den Po hochheben. Der Trainer zog dann nach und nach die Stepper weg. Ich glaube, am Ende sollten wir dann einen (ziemlich lustig aussehenden) Kreis ohne Stepper bilden. Hat nicht ganz so funktioniert, aber beim nächsten Mal werden wir es wohl nochmal probieren.
Am Donnerstag fand Zirkeltraining statt. Dieses Mal waren es nur 12 oder 13 Stationen mit vielen Stabi-Übungen. 1. Runde: 40-15, 2. Runde 40-15. 3. Runde: 35-15 und 4. Runde: 30-15. Hab mich ganz gut gefühlt. Sogar die Burpees (Hock-Strecksprung mit anschließendem Liegestütz) werden besser. Beim „Schwimmen“ (Bauchlage, Arme nach vorne und zusammen mit den Beinen schnell auf und ab bewegen) habe ich noch so meine Probleme, aber ich merke auch hier wie es besser wird und ich länger durchhalte. Seit letzter Woche haben wir eine mehr oder weniger neue Übung im Zirkel: Krokodil-Liegestütz. Während man runter geht, zieht man abwechselnd das linke und rechte Bein seitlich nach vorn. Schwieirg für mich. 1. sind Liegestütz ohnhin anstrengend und 2. bekomme ich das Bein nur sehr schlecht an die Seite meines Körpers. Bei anderen sieht das so gut aus, aber ich fühle mich dabei wie so ein Körper-Klaus. Woran liegt das? Tipps, wie ich es trainieren kann, das Bein seitlicher bringen zu können?
Übrigens hatte ich tatsächlich mal wieder Muskelkater! Tolles Gefühl! Ich glaub, es kam vom Schimmen. Nach dem Lauf war es aber wieder gut und heute spüre ich nichts mehr. Ich deute das einfach mal als ein gutes Zeichen…

Nun zum Essen: Eigentlich möchte ich gar nicht darüber schreiben. Läuft nicht so gut. Ich versuche es wirklich, aber früher oder später am Tag kommt irgendwie immer der Punkt, an dem ich schwach werde bzw. komplett die Kontrolle verliere. Ätzend! Dabei gab es bei mir auch so leckere und gesunde Gerichte. Hühnchen-Gemüse-Suppe mit Reis
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Nudeln mit Brokkolibund Schinken
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Heidelbeer-Smoothie
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Und dennoch bekam ich den Hals nicht voll und stopfte Schokolade, Erdnussbutter und Knächebrot mit Pflaumenmus in mich hinein. Deprimierend!

Aber ok, daran möchte ich jetzt nicht mehr denken. Sportlich lief diese Woche ganz gut und das freut mich!

PSB: Tag 15 – Ja und Nein

Nachdem ich heute morgen noch immer mit dem schlechten Gewissen vom Wochenende zu kämpfen hatte, nutzte ich den kurzen Moment der Motivation und warf mich in die Laufklamotten, obwohl es draußen nass und kalt aussah. Punkt 8 Uhr startete ich in einen ruhigen Lauf. Die Pulsuhr sollte möglichst nicht die 160 übersteigen. Leider versagte die Technik nach der Hälfte der Strecke. Für diese konnte ich einen Durchschnitt von 156 ermitteln. Bei einer Geschwindigkeit von ca 9,6 km/h find ich das jedoch nicht so pralle. Insbesondere weil der zweite Teil ja meist noch etwas hochpulsiger vonstatten geht. Na ja, ist halt grad nicht zu ändern. Es wurmt mich nur, wenn das Messgerät am Brustgurt (und eigenartiger Weise im gleichen Moment dieses Mal auch der Laufsensor) aus unerfindlichen Gründen nicht mehr messen kann. Ansonsten bin ich aber stolz, dass ich die Frage meiner Mitbewohnerin: „Warst du schon laufen?“ mit einem strahlenden „Ja“ beantworten konnte.

Obwohl heute wieder der gesunde Essensplan in Kraft treten sollte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, mir den Schoko-Frischkäse zu kaufen. Der war nämlich im Angebot. Dazu gabs dann 1/2 frisches Brot vom Bäcker = Fehler Nr. 2. Beides verschwand in meinem Bauch, sodass ich jetzt nicht mehr in Versuchung geraten kann. Ab morgen wirds dann hoffentlich besser. Leider wird allerdings in einen Gebrtstag reingefeiert. Na toll…

Heute Abend bin ich dann mit meinem vollen Magen zum Iron Body. Ging aber. Und jetzt fühle ich mich gut. Ich merke, dass die Übungen mir immer leichter fallen. Wenn ich das Essen nur in den Griff bekommen würde. Argh!! Drückt bitte die Daumen! In 6 Wochen möchte ich immerhin meine Traumfigur erreicht haben! Als Motivation habe ich mir am Wochenende ein neues Sport-Bustier gekauft. Schicke Klamotten lassen einen sich einfach besser fühlen!

Sünde

Nicht gut… Gar nicht gut. Die letzten Tage waren wirklich nicht vorbildlich. Aber der Reihe nach…

Am Mittwoch war ich laufen. Ich habe mich sogar getraut, mal wieder meine Pulsuhr zu benutzen. In letzter Zeit wollte ich gar nicht sehen, wie hoch mein Puls geht, aber nachdem ich nun auf dem Weg bin, wieder topfit zu werden, gehört die Pulsmessung irgendwie dazu. Es war auch ganz ok, denke ich. Könnte jedoch besser sein. Auch vom Tempo her. Kilometer 1-2,5 lief ich langsam. Dann einen Kilometer etwas zügiger. Bis zum Ende (insg. 5,9km) dann wieder etwas ruhiger. Anschließend absolvierte ich die gleichen Bauchübungen wie letzten Mittwoch. Bei lauter Musik tat das wieder sehr gut!

Am Donnerstag war ich abends beim Zirkeltraining. Wir haben 4 Runden an 14 doer 15 Stationen mit jeweils 30 Sekunden Übung und 15 Sekunden Pause gemacht. Die ersten zwei Runden haben nicht wirklich Spaß gemacht – auch weil unser Trainer irgendwelche komische Musik rausgesucht hatte. Dann wurde es aber besser. Obwohl die Muskeln irgendwann nicht mehr wollten, man die Arme kaum noch anheben konnte und der Schweiß die Klamotten schon schön durchgenässt hatte, tat es sehr gut!

Freitag hatte ich einen kleinen Essrückfall: Reiswaffeln mit Nutella. Hmm… Beim Iron Body wurde das dann schnell wieder rausgeschwitzt. Das wirklich tolle ist, dass ich das Gefühl habe, die Übungen immer besser durchzuhalten! Ich freu mich schon auf morgen – mal sehen, ob ich dann wirklich alle Übungen komplett durchziehen kann.

Am Samstag legte ich einen Ruhetag ein, um mir einen schönen Shopping- und Kinotag mit meinem Freund zu machen. Dafür sollte heute ein 10km-Lauf auf dem Programm stehen. Weil es heute allerdings von früh bis spät neblig sein sollte, wollte ich eigentlich schwimmen gehen. Tja, daraus wurde irgendwie nix. Ich habe dafür gaaanz viele ungesunde Sachen gegessen. Nachdem es gestern schon Sandwiches aus dem Sandwich-Toaster gab (da kann man aber auch nicht aufhören) und abends dann ne Tüte Popcorn, durften die Kinder-Schokoriegel eigentlich nicht sein. Deshalb geht es mir nun auch wirklich nicht gut. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, quält mich mein schlechtes Gewissen noch mehr und fast könnte ich mich doch noch aufraffen, in die Schwimmhalle zu fahren. Aber bei dem vollen Bauch glucker ich wahrscheinlich noch unter…

Aufgeschrieben habe ich mein Essen in den letzten Tagen nicht. Ab morgen gelobe ich aber sowohl sportlich als auch in Bezug auf das Essen wieder Besserung. Und gebloggt wird dann auch wieder regelmäßig!

Eine interessante Sache gibt es aber noch: Ich habe keinen Muskelkater mehr. Sonst tat mir nach den Sportkursen immer jede Bewegung weh, aber jetzt: NICHTS! Heißt das jetzt, dass ich fit bin und mich freuen kann oder ich mich mehr anstrengen muss bzw. die Intensität erhöhen muss? Na mal sehen, wie es nach diesen zwei Tagen Trainingspause aussieht…

PSB: Tag 7 & 8

Fangen wir mal beim gestrigen Tag an. Zum Sporteln bin ich da leider nicht gekommen. Ausrede: Es gab einfach zu viel zu tun! Wirklich! Und dann hatte ich mir noch etwas gekauft, das man sich nie nie nie nie nie kaufen sollte: Mango-Streifen. Meine Güte, sind die lecker. Nach einer halben Packung habe ich sie dann in die letzte Ecke verbannt. Heute gab’s dann die zweite Hälfte. Bloß nicht wieder kaufen! Obwohl…

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Iron Body stand heute wieder auf dem Programm. Das hat gemischte Gefühle bei mir geweckt. Da wir in einem Raum Sport machen, in dem man sich im Spiegel sehen kann, war ich quasi gezwungen, mir selbst zuzusehen. Dabei konnte ich gar nicht an meinen Problemzonen vorbeigucken. Hat sich wohl doch noch nicht so viel getan nach der ersten Woche. Andererseits merkte ich, dass mir gewisse Hass-Bauch-Übungen nun schon leichter fallen. Yeah! Was für ein tolles Gefühl! Und gestern meinte mein Freund, ich hätte abgenommen. What? Kann gar nicht sein. Aber danke! Das motiviert und ich fühle mich gleich viel wohler! Und dann hat er noch etwas gesagt, dass ich sehr zu schätzen weiß: Er findet es toll, dass ich trotz all dem Stress noch die Zeit für Sport finde und das so durchziehe. Das hat er noch nie gesagt und zu wissen, dass ich seine Unterstützung (und vielleicht auch ein bisschen Bewunderung) habe – und zwar nicht nur beim Projekt Sexy Bauch – bedeutet mir sehr viel!

Heute hatte ich jedoch auch ganz schön Hunger auf was Süßes. Ich hatte gehofft, dieses Gefühl bleibt mir erspart. Blöderweise musste ich heute auch noch Schoko-Kekse kaufen (ich MUSSTE wirklich, aber sie sind (noch) nicht zum Essen gedacht). Wie die einen anlachen. Gemein! Kennt jemadn gute Tricks dagegen, dass die Hand ihre Fingerchen in Richtung der Verführung streckt? Ich habe etwas Apfelmus gegessen. Das ging für’s erste, aber ich fürchte, beim nächsten Mal klappt der Trick nicht mehr… Wie sehr ich mich heute Nachmittag auch nach einem Nutella-Brot sehnte… Hmm… Was mich davon abgehalten hat, es zu essen? Die Tatsache, dass ich es aufschreiben und dann hier veröffentlichen werde. Insofern hat sich das Bloggen echt gelohnt! Danke an euch, liebe Leser! Je mehr es werden, desto mehr Ansporn habe ich auch, weiterhin standhaft zu bleiben!
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Zum Abschluss noch ein Bild von meinem fast täglichen Frühstück: Haferflocken und Müsli, geriebener Apfel, Heidelbeeren und kalte Milch. Ich liiiieeebe es!!!

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PSB: Tag 5

Der Ironbody-Kurs war heute so voll, dass ich mich in der zweiten Reihe platzieren musste. Das ist ja so gar nicht mein Fall, denn während ich zwar gern andere Menschen vor mir schwitzen sehe, ist es doch eher unangenehm, selbst im Blickwelt der anderen 10 Reihen zu sein. Andererseits spornt es auch an, denn schlapp machen möchte man ja auch nicht vor 30-40 anderen Augenpaaren. Also alles halb so schlimm. Unser Trainer hat das Programm ein wenig geändert. Jetzt gibt es drei Lieder hintereinander mit Kniebeugen. Schlechte Idee. Und es kam eine Bauchübung dazu, die zwar nicht neu war, aber zum ersten Mal ein ganzes Lied lang durchgezogen werden sollte. Mord! kann ich da nur sagen. Es hat RICHTIG weh getan. Aber beschweren will ich mich ja auch nicht, denn schließlich möchte ich das Bauch-Projekt möglichst erfolgreich absolvieren.

Ich muss sagen, dass ich mich momentan unwahrscheinlich gut fühle. Der Muskelkater hält sich wieder in Grenzen und ich habe das Gefühl, dass zwischenzeitlich verlorengegangene Muskeln (besonders in den Beinen) sich wieder ein kleines Plätzchen zwischen all dem Wabbel suchen. Das motiviert gleich nochmal mehr!

Das Essen verlief heute etwas gestückelt, aber was soll’s. Abendbrot gab’s heute auch etwas später. Manchmal kann man seine Essenszeiten aber auch einfach nicht beeinflussen.
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Frühstück: Ich liebe es!

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Projekt Sexy Bauch

Heute startete das Projekt Sexy Bauch der Women’s Health. 8 Wochen lang werde ich nun ein strammes Trainingsprogramm durchziehen und auf meine Ernährung achten. Ich habe ein Vorher-Bild gemacht und am Ende wird der Vergleich gezogen.

Ich habe mir vorgenommen, ein Ernährungstagebuch zu führen, sodass ich eine bessere Kontrolle über mein Essverhalten habe. Das ist auch bitter nötig, denn mein Magen verlangt nach immer mehr und das muss langsam mal wieder aufhören. Heute gab es nochmal Roulade. Die hab ich von zu Hause mitgenommen, weil die einfach sooo gut sind. Aber ab jetzt wird es gesünder. Wobei so eine Rinderroulade wohl auch nicht das schlimmste ist. War ja ohne Soße.
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Es gibt einen Essenplan von der WH mit vielen lecker aussehenden Rezepten sowie einen Trainingsplan. Ich denke, ich werde mich an beidem orientieren. Da das Semester nun wieder begonnen hat, fand heute auch wieder Iron Body statt. Deshalb habe ich nicht das vorgeschlagene Programm absolviert. Es war echt hart nach der Weihnachtspause (während der ich nur 1x 10km gelaufen bin und das so langsam wie noch nie), aber es ging schon ordentlich an den Bauch.
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Ich bin wirklich gespannt, welche Ergebnisse ich in den nächsten zwei Monaten erzielen werde. Motiviert bin ich. Sehr. Doch ich weiß, dass Uni-technisch wieder eine anstrengende und stressige Zeit vor mir liegt, die mit aller Kraft versuchen wird, mich vom Trainieren abzuhalten. Aber ich versuche, dies positiv zu sehen. Ich hoffe, dass die Rechnung „viel trainieren + viel arbeiten = wenig essen“ aufgeht…