Tag 26 — Stolz wie Bolle

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Ich weiß auch nicht, was heute los war. Aber anscheinend hab ich zur richtigen Zeit vorab noch das richtige gegessen (ein Marmeladenbrötchen), das Wetter war zwar noch warm und etwas drückend, aber wesentlich angenehmer als die letzten Tage und die Tageszeit mag ich ohnhin gern zum Laufen (17:49 Uhr). Woran auch immer es lag, ich war heute mal nicht „nur“ lange oder „nur“ schnell unterwegs, sondern bin die etwa 10,5 Kilometer in einer 5:27er Pace gelaufen! What!?! Ich fühlte mich soooooo glücklich hinterher, dass ich glatt die 30 Day Fit Challenge ausfallen ließ. Nach so einem Lauf wollte ich das Glücksgefühl einfach nicht zerstören. Außerdem wartete ein leckerer Rucola-Erdbeer-Feta-Salat mit Hähnchen auf mich. Aber ich werde morgen wieder weitermachen. Versprochen. Nun freue ich mich aber erstmal weiter über meine superduper gute Zeit. :)

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Tag 4 & 5 — neue Jeans als Motivation

Gestern absolvierte ich wieder die Standardrunde. Alles gemächlich… Dabei war ich erstaunt, wie viele Läufer unterwegs waren! Sie hatten wohl alle den kurzen Moment des Nicht-Regnens abgewartet…

Langsam wäre es toll, wenn ich merken würde, wie ich fitter werde und ein gutes Gefühl schon während des Laufens habe.. Und das war dann heute der Fall! Die Musik stimmte und ich flog (zumindest für kurze Zeit) locker über den Asphalt. Herrlich, dachte ich. So kann es weitergehen. Kurz darauf hatte ich allerdings Stiche in der Seite. Aber egal. Das gute Gefühl hatte sich eingeprägt! Ich lief heute nur eine kleinere Runde von 4,6km, weil ich 1. mein Bein schonen wollte, 2. mein Husten noch immer nicht ganz weg ist und ich 3. eh noch ein kleines Workout hinterher machen wollte. Dafür war ich aber — wie ich hinterher sah — wieder schneller als zuvor, nämlich in einem 5:39er Pace.

Im Anschluss folgte dann wieder der Spot Circuit. Ein bisschen schneller muss ich bei den Übungen noch werden, denn eigentlich sollen die in 15 Minuten zu schaffen sein. Ich brauchte aber 17:30 — wohlgemerkt ohne Pausen. Aber das ist sooo anstrengend! Am Ende lief es mir nur so runter. ;) Dadurch fühlte ich mich aber nur noch besser! Noch etwas dehnen und dann nach einer kalten Dusche ein heißer Milchkaffee und ein Stückchen selbstgebackenen Pfirsichkuchen. Yummy!

Heute Vormittag war ich ein bisschen shoppen. Motiviert wie ich bin, habe ich mir eine Jeans-Shorts gekauft und hoffe, sie in etwa einem Monat (wenns dann auch in den Urlaub geht) stolz tragen zu können… We’ll see… Als nächste kleine Belohnung gibt es nach 3 Wochen Streak Running dann eine neue (lange) Jeans. Ich freu mich drauf, denn ich bin fest davon überzeugt, dass ich es schaffe!

Gegenattacke

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass mir jemand den Sport vermiesen will. Erst das Bein, die Kriebelmücke, dann das Wetter, der Schweinehund und nun machte mir auch noch starker Husten das Leben schwer.

Aber so nicht, lieber wer oder was auch immer! Nicht mit mir! Das lasse ich mir nicht gefallen! Nein, ich schlage zurück! Meine Gegenattacke sieht so aus: Streak Running.

Das heißt, jeden Tag laufen. Mindestens 1,6 km.

Ich habe das schon einmal zwei Monate durchgezogen, wobei mein Ziel damals war, jeden Tag mind. eine halbe Stunde Sport zu machen. Ich habe mal gehört, wenn man das drei Monate lang macht (und danach nicht aufhört), kann man essen, was man will ohne zuzunehmen. Das war mein Ansporn. Und das ist er auch dieses Mal wieder. Denn es frustriert mich, dass meine Beine schon wieder an Form verlieren. Und so richtig wohl in meinem Körper habe ich mich nur damals gefühlt. Es war toll!

Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum ich das machen möchte. Die Disziplin. Manch einer wird es schon gemerkt haben, die hinkt bei mir oft hinterher. Ich finde zu oft einen Grund, nicht laufen zu gehen. Aber wenn man jeden Tag raus MUSS, dann gibt es einfach keine Ausrede mehr. Punkt. Kein Weg führt daran vorbei. Ist einfach so. Ausrufezeichen! Weitere Vorteile kann man hier nachlesen. Angespornt wurde ich auch durch chriba76, die auf ihrem Blog laufkater zur Zeit auch jeden Tag die Schuhe schnürt.

Ich freu mich drauf! Und ich werde hier fleißig dokumentieren, denn das gehört dazu.

Es sei jedoch auch gleich gesagt, dass ich nicht jeden Tag volle Pulle laufen möchte, sondern mal mehr, mal weniger schnell. Regeneration ist wichtig – das ist mir klar. Aber die möchte ich mir halt nicht beim Nichtstun holen, denn dann dient mir dies wieder als Ausrede. „Ich muss mich noch erholen.“ Blubb, blubb, blubb. Langsame, kurze Läufe sind nun meine Erholung. Hat damals auch super geklappt. Und wenn ich heute als Tag 1 zähle und es schaffe, ohne Pause durchzuziehen bin ich in zwei Monaten wieder in Höchstform. Und an diesem Punkt voll im Training zu stehen, ist mir wichtig, denn dann werde ich umziehen. Und so ein Umzug in eine neue Stadt ist mit der Gefahr verbunden, viele andere Dinge vor das Laufen zu stellen (z.B. „Ich weiß noch nicht, wo ich langlaufen soll.“) Außerdem werde ich dann beruflich einen neuen Abschnitt beginnen und da ist die Gefahr gleich nochmal x-mal höher. Also möchte ich auf jeden Fall fit sein, wenn ich an diesem Punkt ankomme — und mich dann nicht wieder erst abermals motivieren müssen.

Nun noch kurz zu meinem Lauf. Kleine Runde in genau der gleichen Zeit wie beim letzten Mal. Aber vom Gefühl schon wieder viel besser. Nur mit heftigen Seitenstichen hatte ich zeitweise zu kämpfen (lag wohl am großen Mittagessen). Und während ich vorher total frustriert war (wegen meines Körpers), schlechte Laune hatte und am liebsten auch kein Fußball geguckt hätte, ging es mir hinterher sooo gut! Es war unglaublich befreiend! Toll, toll, toll! ♥

Fazit April

Was in den letzten zwei Wochen geschah…

Ein Morgenlauf am Sonntag. Ich hatte ein bisschen Geld eingesteckt und bin gleich hinterher zum Bäcker gegangen – tolles Gefühl, etwas für sich getan zu haben und dann den Duft der frischen Brötchen zu riechen. Schweiß hin oder her…

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Es fehlten noch einige Kilometer auf meinem Zähler und so lief ich am Monatsende kreuz und quer durch den Wald, was ziemlich anstrengend war. Und zeitweise fühlte ich mich ein wenig verloren mit all den Bäumen um mich herum… Außerdem gab es auf anderen Stücken Puder-/Zuckersand, in dem ich kontinuierlich wegrutschte. Dennoch kann ich (stolz) sagen, dass ich im Monat April über 120 Kilometer gelaufen bin.

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Wald ohne Ende

Die Kilometeranzahl motivierte mich, gleich am nächsten Tag wieder in die Laufschuhe zu schlüpfen. Ich hab wirklich keine Ahnung wieso, aber ich lief so schnell wie noch nie (im Training). Es gab eine kleine Telefonpause zwischendrin, die aber nicht wirklich Einfluss auf das Tempo haben konnte, weil es wirklich nur kurz der Erholung diente. Das Grillfleisch hinterher schmeckte danach umso besser!

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Leider konnte ich mich in den letzten Tagen nicht zum Laufen aufraffen. Schande über mich. Heute allerdings hielt mein Schweinehund zum Glück endlich die Klappe. Unglücklicherweise goss es nach 500 gelaufenen Metern plötzlich wie aus Eimern, so dass ich unter einem Baum Schutz suchte. Ich hatte doch extra vorher nachgeguckt und es sollte trocken bleiben! Grrr… Na ja, nach drei Minuten war mir das Warten zu blöd und ich lief weiter. Eigentlich mag ich Laufen im Regen ja, aber doch bitte nicht gleich nach zwei Minuten. Der Wind war auch ziemlich stark und der Boden matschig ohne Ende und klebte in dicken Klumpen unter meinen Schuhen. Der Lauf fühlte sich insgesamt sehr abenteuerlich an und ich hatte an den Erhöhungen echt zu kämpfen, dennoch lässt sich das Ergebnis sehen.

Screenshot_2014-05-07-13-06-36-1Nur die Ohren taten mir hinterher höllisch weh. Memo an mich selbst: Wenn es so windig ist, unbedingt Kopfhörer tragen! Oder hat noch jemand einen anderen Tipp?

Vorsatz für die nächsten drei Wochen: Viiieeele Kilometer zurücklegen! Der Mai soll sich nicht hinter dem April verstecken müssen, hat allerdings noch nicht wirklich gut begonnen…

 

15 Kilometer

Whoot! Am Mittwoch bin ich das erte Mal 15 Kilometer gelaufen. Zwar gab es einmal davor einen etwa 17km-Lauf, aber das war eine Ausnahme der besonderen Art. Dieses Mal lief ich allein und fühlte mich wunderbar. Zuvor hatte ich ziemlich viele Cornflakes und Eis gegessen, so dass ich zunächst Seitenstiche bekam, aber die lief ich einfach weg. Ich hätte noch ewig weitermachen können, doch irgendwann war es mir auch zu blöd, nochmal „um den Block“ zu laufen. Bevor ich dies tat, trugen mich meine Beine bei herrlichstem Sonnenschein vorbei an blühenden Feldern. Ich genoss jeden Schritt, was vielleicht auch mit den Schuhen zusammenhing, die ich trug. Die waren nämlich super leicht (also „Wettkampfschuhe“) und so flog ich quasi über den Asphalt, die Wege, die Wiesen. Herrlich! Vielleicht ist der Halbmarathon ja doch gar nicht mehr so weit weg, wie ich dachte…

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Genau das, was ich brauchte

Nach dem Lauf am Donnerstag fuhren wir nach Wien. Am Freitag erkundete ich die Stadt und legte dabei gefühlte hundert Kilometer zurück (by the way: Wien ist eine unglaublich schöne Stadt mit den freundlichsten Menschen überhaupt). Doch mit Laufen war nicht viel. Zwar war geplant, am Samstag Morgen eine halbe Stunde zu laufen, doch daraus wurde nichts. Meine Tante lief in Vorbereitung auf den Marathon und es hätte einfach Stress bedeutet, wenn ich mitgelaufen wäre und wir die Kinder hätten mitnehmen müssen. So kuschelte ich noch ein wenig mit den beiden, was mir in dem Moment ohnehin lieber war…

Am Sonntag fand dann der Vienna City Marathon statt. Über 40000 Teilnehmer! Wahnsinn! Mit den Kiddies suchte ich einen Platz an der Strecke, um ihre Mama kräftig anzufeuern. Während wir warteten zogen Massen von Läufern an uns vorbei – alle mit unterschiedlichem Tempo, unterschiedlichen Laufstilen und (besonders auffällig) unterschiedlichem Gesichtsausdruck. Es war toll zu sehen und unheimlich motivierend! Mein fester Plan: Auch unbedingt mal einen Marathon laufen! Aber erstmal einen halben. Und das am liebsten in nicht allzu weiter Ferne. Mal sehen…

Gestern Morgen schnürte ich dann die Trail-Schuhe und lief ein letztes Mal diesen wunderbaren Waldweg mit seinen Höhen und Tiefen, Stufen und Wurzeln, Sand- und Matschwegen, über diverse Brücken und fast immer entlang des kleinen Baches. Ich genoss die Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch das mittlerweile satte Grün der Bäume suchten und konzentrierte mich auf jeden Schritt. Ich war schneller unterwegs als beim letzten Mal und das merkte ich, motivierte mich und ließ die Freude an diesem Lauf noch wachsen. Nach etwas über 7 Kilometern kam ich wieder zu Hause an und war – anders als beim letzten Mal – nicht vollkommen aus der Puste, sondern fühlte mich, als wenn ich noch viel weiter laufen könnte. Toll! Nach den drei Tagen ohne Laufen, vielen Stunden im Auto und vor der gestrigen achtstündigen Zugfahrt war dies genau das richtige!

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Schneller Lauf dank Wings for Life World Run

Gestern. 8 Uhr. Strömender Regen. Macht nix. Die Kinder haben wir im Babyjogger in den Kindergarten gebracht. Die ca. 5km waren überhaupt nicht schlimm (aufgrund des Regens hatte ich mein Handy nicht dabei, so dass es auch kein Bild gibt). Und der Geburtstagskuchen war damit auch im Rahmen. Dennoch hatte ich das Gefühl, nicht genug für mich getan zu haben.

Heute sind wir mit den Kiddies in die Schwimmhalle gefahren. Aber selbst zu schwimmen, dazu konnte ich mich nicht aufraffen (dabei liebe ich es eigentlich so als angenehme Abwechslung zum Laufen). Das Becken war auch nicht sonderlich einladend. Dafür bin ich dann aber gleich laufen gegangen, als wir zurück waren. Hier die Daten:

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09.04.2014

Ich muss sagen: Ich bin sehr zufrieden. Ein 5:30er-Schnitt. Yeah! Auch wenn die Strecke nicht so lang war, freut mich das sehr, denn so schnell war ich noch nie, glaub ich.

Ich hatte aber auch eine gute Motivationshilfe. Runtastic bietet heute kostenlos ein Story Running für den Wings for Life World Run an, die ich mir beim Laufen anhörte und die mir quasi eine permanente Gänsehaut verpasste (siehe hier). Dieser am 4. Mai stattfindende Lauf ist für diejenigen, die selbst nicht laufen können. Die Startgelder fließen in die Rückenmarkforschnung. In Deutschland findet der einzige Lauf in Darmstadt statt (48 EUR). Das ist leider ziemlich weit weg, ansonsten wäre es echt eine Überlegung wert, denn das Konzept ist wirklich cool. Alle Läufer starten gleichzeitig und nach 30 Minuten fährt ein Catcher Car los. Wenn dich dieses überholt, ist der Lauf für dich beendet. So kann jeder seine persönlichen Ziele setzen und Grenzen erreichen/überschreiten. Also überlegt’s euch mal…

Das Story Running wollte ich schon länger mal ausprobieren. Ich glaube, wenn man sich darauf einlässt, ist es sehr motivierend und unterhaltsam. Ich werde es mir herunterladen und demnächst darüber berichten.

Trimm-Dich-Pfad

Was war denn nun so besonders an dem Lauf vorgestern? Die Bilder zeigen es schon (sieht toll aus, oder?). Nach ca 3 km anstrengendem Trail-Run kam ich auf den Trimm-Dich-Pfad. Es gibt etwas über 20 Stationen, an denen man verschiedenste Übungen absolvieren soll. Angefangen bei Hürdenlauf, über Klimmzüge, Bockspringen und Rumpfbeugen. Und das alles so gut wie nur mit Hilfmitteln aus der Natur. Zwischen den Stationen sollte man entweder locker laufen oder gehen. Weil ich alles fotografiert habe, hat die Runde bei mir etwas länger als normal gedauert (ca. 30 min). Ich wünschte, so etwas gäbe es auch bei mir in der Nähe. Das würde ich definitiv öfters machen. Am meisten Spaß macht es natürlich zu zweit/mit mehreren.
Danach ging es wieder den Trail zurück. Dabei musste ich ständig Treppen/Stufen rauf und runter laufen und so manchen Anstieg bezwingen. Das hat mich ziemlich geschafft, aber hinterher fühlte ich mich wirklich gut! Da macht das heute etwas üppigere Abendbrot auch nichts… Ich bin auf dem richtigen Weg und das macht mich glücklich!

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PSB: Tag 36 – Ein guter Start in die Woche sieht irgendwie anders aus…

Ernährung

Liebe Nuss-Nougat-Creme, das mit uns funktioniert einfach nicht. Es liegt nicht an dir, sondern an mir. Wirklich. Ich kann dir einfach nicht wiederstehen, wenn du mit deinem dunklen Teint so ansiehst. Wenn ich an dich denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Aber du tust mir nicht gut! Und ich dir auch nicht! Jedes Mal, wenn wir uns begegnen, habe ich anschließend Das Gefühl, dass du nicht mehr wie vorher bist, dass du irgendwie an Substanz verloren hast, ich dich ausgehöhlt habe. Damit soll nun Schluss sein! Ich werde dich nicht mehr belästigen… Lebe wohl!

Sport

Trotz des Schmerzes über die Nuss-Nougat-Creme ging es abends zum Iron Body. Das Montags-Training findet in einem anderen Raum statt, so dass es nicht wie der Freitags-Kurs ausfällt. Es hat total Spaß gemacht und ich fühlt mich hinter erschöpft und glücklich –  so wie es sein soll! Das war der letzte Kurs in diesem Semester. Aber zum Glück gibt es Semesterferienkurse!

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Heute habe ich mir wieder eine Laufrunde vorgenommen. Aber vielleicht wird es doch noch einmal das Schwimmen, weil eine Freundin gern gehen würde. We’ll see…

Laufen ist doch das einzig wahre…

An euch, liebe Leser:

Fangt mit dem Laufen an!

Warum?

Es sorgt dafür, dass ihr euch wohl fühlt.
Man ist an der frischen Luft, bekommt einen klaren Kopf und wird im Sommer auch noch braun.
Man kann neue Gegenden auf eine ganz besonderem eigene Weise erkunden und wahrnehmen.*
Es ist der Sport, bei dem man am meisten Kalorien verbrennt.

Alle möglichen Zeitschriften und Internetseiten zählen zahlreiche Gründe auf. Und doch…

Am Anfang ist es schwer. Ob man nun vollkommener Lauf-Novize ist oder eine (längere) Pause hatte, zunächst fühlt es sich meist weniger toll an. Was finden nur alle daran? Viel zu anstrengend! Ich bin so langsam und das ist mir unangenehm. Ich keuche immer so. Und schwitze… Das ist wohl eher nichts für mich…

Nein!

Nachdem ihr den Anfang (der ja bekanntlich immer schwer ist) geschafft habt, bleibt dran!

Und ihr werdet sehen, dass ihr besser werdet, dass es euch leichter fällt, dass ihr es genießen könnt!

Gerade komme ich von einem Lauf zurück. Es war nicht lang. Die typische Runde, die ich immer laufe. Aber während ich vor fast genau einem Monat 35:24 Minuten brauchte, waren es heute ca. 2 Minuten weniger. Das freut mich total! Für einige mag das vielleicht nicht viel sein. Aber ich steigere mich und hoffe, dass ich die Runde irgendwann einmal in 32 Minuten und dann vielleicht weniger als einer halben Stunde laufen kann. (Okay, da ich bald umziehe, muss ich mal sehen, ob ich genau diese Runde nochmal laufen werde, aber wer weiß… Ansonsten wird’s halt eine ähnliche.)
Und dieses Gefühl hinterher… Unbeschreiblich! Man hat etwas für sich getan und man spürt seinen Körper auf diese besondere Weise. Egal, was der Tag noch bringt, es geht mir gut!

Ich selbst habe mir vor gar nicht allzu langer Zeit (mal wieder) gedacht, man, warum tust du dir das an? Das macht überhaupt keinen Spaß! Jetzt hingegen kann ich mir schon wieder nichts schöneres vorstellen und jedes Mal, wenn ich einen Läufer sehe, juckt es mir schon wieder in den Beinen.

Von daher:

Stop thinking – go running!

 

*Hierzu irgendwann mal mehr.