15 Kilometer und ein Morgenlauf

Momentan bin ich nicht so ganz im Plan, sondern alles ist ein wenig verschoben. Am Wochenende bin ich weggefahren, sodass ein 14-16km-Lauf eher ungünstig war. Also habe ich diesen schon am Donnerstag gemacht. Ich habe mich sehr gut gefühlt, auch wenn es schon dunkel wurde und ich mich (ein bisschen) beeilt habe, um aus dem Wald rauszukommen. Das Laufgefühl war herrlich und ich habe mich zu keinem Zeitpunkt k.o. gefühlt. Meine Uhe zeigte mir 15 Kilometer an, das Handy 15,5. Ich bin über die Hälfte der Strecke in Wald gelaufen, was ja Einfluss auf das GPS-Signal hat. Sollte ich also eher auf meine Handydaten vertrauen? Weil ein Smartphone neben GPS vielleicht auch andere Quellen
zur Standortermittlung nutzt? Hm…

Nebenbei hörte ich auf LibriVox die Geschichte „Die Regentrude“ von Fontane. Das war wirklich schön! Manche Stellen habe ich zwar nicht so mitbekommen, weil ich mich zum Beispiel auf den Verkehr konzentrieren musste, aber insgesamt konnte ich das Vorgelesene genießen! Wer also beim Laufen zur Abwechslung auch mal eine Geschichte hören möchte, dem kann ich die App nur empfehlen.

Gestern raffte ich mich dann gleich nach dem Aufwachen auf und konnte auch einen Freund zu einem lockeren Lauf mit eingeschobenem Lauf-ABC ermutigen. In Augsburg lässt es sich ganz gut laufen, muss ich sagen. Heute liegt dann nach einem tollen Abend auf dem Plärrer eine lange Rückfahrt an, sodass ich wohl leider keine Trainingseinheit schaffen werde. Ärgerlich, aber das WE war so toll, dass ich darüber hinwegsehen kann… ;)

Tag 36 – 39 — die letzten Urlaubstage oder „STRAAAND“

In unserem Gartenhaus auf Rügen haben wir kein WLAN, deswegen sei mir bitte verziehen, dass das Bloggen in letzter Zeit so knapp ausfiel. Nun sitze ich aber gerade wieder im Zug und mache mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf „nach Hause“. (Auch nach vielen Jahren, in denen ich nun schon nicht mehr bei meinen Eltern wohne, fällt es mir schwer, meinen derzeitigen Wohnort als „zu Hause“ zu bezeichnen…) Das weinende Auge nimmt Abschied von der Insel, dem Meer und meinen Eltern. Das lachende Auge freut sich auf das Kommende: den Umzug. Außerdem werden mein Freund und ich – wenn alles gut geht – bald noch einmal nach Rügen fahren.

Was geschah nun in den letzten Tagen?

STRANDLÄUFE! Endlich konnte ich das Laufen an der Ostsee so genießen, wie ich es mir erhofft hatte. Die Bilder sprechen für sich, oder? (Obwohl es in echt noch viiiieel schöner ist!!)
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Am Donnerstag und Freitag konnten wir so perfekt in den Tag starten. Das Tempo war langsam, da ich mit meiner Mutti lief. Zwischendrin kühlten wir uns im erfrischenden Wasser ab und schoben ein paar Übungen für Bauch und Beine ein. Und wir liefen barfuß! Dadurch waren wir zwar nicht so schnell, aber es fühlte sich toll an! Einfach wunderbar! Besonders, wenn man zwischen weichem Sand und kühlem, festen Boden hin und her wechselte. Für Donnerstag habe ich allerdings keine Zeit zum Eintragen in mein „(B)Logbuch“, weil meine Uhr nun gänzlich den Geist aufgab und das Handy die Zeit aufgrund der Pausen nicht richtig gemessen hat. Egal. Es war jedenfalls ein geschmeidiger Lauf.

Am Samstag war dann wieder ein längerer Lauf über 10,7 Kilometer angesagt. Hinterher war ich allerdings ganz schön gerädert, denn der Wind war besonders auf den letzten zwei Kilometern äußerst unbarmherzig und versuchte mit allen Mitteln mein Vorankommen zu verhindern. Doch ich sagte ihm den Kampf an. Wenigsten läuft der Schweiß bei so viel Wind nicht. Immer positiv bleiben. ;)

Heute früh strahlte die Sonne dann schon früh morgens mit voller Kraft auf uns nieder (obwohl die ganze Nacht die heftigsten Gewitter über unser Holzhäuschen fegten – da wurde einem ganz anders und an Schlaf war kaum zu denken). Der vorerst letzte Lauf mit meiner Mutti führte deshalb nur zum Bäcker (mit kleinem Umweg) und zurück. Ich lief zwar ab und an schneller vorweg und drehte dann wieder um, aber insgesamt kann dieser Tag wohl als Ruhetag angesehen werden. Drei Kilometer mit sieben Minuten Pause zwischendrin sind nämlich kaum der Rede wert. ;)

Soweit zum Laufen in den letzten Tagen.

Und dann gibt es noch gaaaanz tolle andere Neuigkeiten, aber darüber werde ich später berichten. Es darf ja ruhig ein wenig spannend bleiben… ;)

Tag 33 – 35 — Auf der Insel…

… gibt es gerade viel zu tun. Wir streichen unser Holz-Gartenhaus in einer neuen Farbe. Es wird jetzt verkehrsgrau mit weißen Fenstern und Giebeln. Das sieht sehr schön aus — wie ein richtiges Sommerhaus. Aber das bedeutet eben auch eine Menge Arbeit! Beim vielen auf-der-Leiter-stehen muss man die Beine anspannen und wir haben schon ordentlich Muskelkater.

Der kommt aber nicht zuletzt auch durch’s Laufen. Ich finde es toll, mal wieder andere Strecken zu laufen. Die kenne ich zwar schon, aber sie sorgen zumindest für ein bisschen Abwechslung.

Am Montag (Tag 33) lief ich einen Teil der Strecke am Strand entlang. Bei den ganzen Sandburgen bzw. Festungen mit großen Wassergräben musste ich ganz schön im Slalom laufen und einige Sprünge hinlegen, aber es hat total Spaß gemacht. Insgesamt war ich schnell unterwegs (5,79km — 5:28) und auf asphaltierter Strecke legte ich dann sogar einen Kilometer in 5:06 hin. Hinterher machte ich mal wieder den Spot Circuit. Es ist so viel toller, wenn man den draußen macht!

Gestern wurde es dann ein noch schnellerer Lauf (6,5km — 5:21).

Während die beiden Läufe gegen halb 7 abends bei schwüler, ziemlich warmer Luft stattfanden, wollte ich heute schon vor dem Frühstück zum Strand laufen. Ich nahm mir vor, in einem langsameren Tempo zu laufen, nachdem es die letzten Tage ja doch schneller zur Sache ging. Auch wenn ich meine Mutti nicht überzeugen konnte und kurz darüber nachdachte, später am Tag mit ihr zusammen laufen zu gehen, so überzeugte mich dann doch die nach dem nächtlichen Regen angenehme Luft.

Es wurde ein angenehmer Lauf. Leider war der Strandabschnitt voller Algen und Kraut, sodass es teilweise übel roch. Den Gedanken, zwischendurch ins Wasser zu springen, verwarf ich deshalb schnell und als ich dann an eine saubere Stelle kam, begann es zu tröpfeln und weil noch Gewitter angesagt waren (die bis jetzt noch nicht da waren), machte ich mich lieber auf den Rückweg. Der führte dann nicht wie geplant am Strand entlang zurück (ich wollte dabei auch ein Stück barfuß laufen und unbedingt ein schönes Foto für euch machen), sondern auf dem entlang der Straße verlaufenden Weg (Hauptgrund: Gestank). Hier der Rückweg:

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So, nun noch die Zusammenfassung der Woche, denn — wer hätte das gedacht — es ist schon wieder eine rum.

Kilometer: 50,17

Zeit: 4:45:50

ø-Pace: 5:42

Längster Lauf: 11,5km

Schnellster Lauf: 6,74km bei Pace 5:21

Lieblingslauf: Wenn man mal von den Schmerzen am Ende durch scheuernde Oberschenkel absieht, hat mir der längste Lauf am meisten Spaß gemacht.

Positiv: Geschwindigkeit gesteigert, obwohl es auch langsamere Läufe mit meiner Mutti gab. Außerdem positiv: Ich konnte meine Mutti zum Streak-Running anstiften und die Bauch Challenge macht sie auch gerade… :)

Negativ: Meine Oberschenkelinnenseiten scheuern momentan aneinander, wenn ich kurze Hosen trage. Das hatte ich noch nie.

Vorsatz alt: Der letzte Vorsatz, nur zweimal eine Kleinigkeit zu naschen, konnte ich nur vielleicht umsetzen. Je nachdem, ob man Salzstangen und Studentenfutter dazuzählt. Falls nicht, hab ich’s geschafft. Obwohl — heute Abend wird’s nochmal kritisch. ;)

Vorsatz neu: Eine neue Challenge starten. Nämlich die Leg Challenge von Runtastic, die am 1. August startet. Ich freu mich drauf!

 

Tag 31 — Endlich mal wieder den Wald genießen!

Welch angenehm kühle Luft uns umgab, als wir das Haus verließen. Durch den wunderbar grünen Wald führte unser Weg. Tief einatmen. Ausatmen. Genießen.

Das Tempo war sehr langsam, zur Abwechslung aber auch mal ganz angenehm. Beim Laufen zu Erzählen war kein Problem und da wir uns eine Weile nicht gesehen hatten, hatte ich meiner Mutti auch viel zu erzählen. Nach knapp 3 Kilometern trennten sich unsere Wege jedoch. In den letzten 22 Minuten war es merklich schwüler geworden, richtig feucht. Deshalb lief meine Mutti zurück während ich noch eine kleine Runde, dieses Mal wieder etwas schneller ranhing. Die Kilometerübesicht zeigt ganz gut, ab wann wir getrennt liefen. ;) Sie freut sich jedoch, dass ich sie zum Laufen animieren konnte, Geschwindigkeit hin oder her. Am Anfang muss man erst mal reinkommen.

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Insgesamt war es also wieder ein langsamer Lauf, doch ich möchte nicht, dass mich das wurmt. Ist schließlich vollkommen in Ordnung, mal eine ruhigere Woche einzulegen, denke ich.

Jetzt werden die Taschen gepackt, dann schmeißen wir zum Mittag den Gasgrill an (wir sind mittlerweile absolute Fans davon, weil es einfach soooo schnell geht) und dann geht’s ab auf die Insel. Juhuuu!

Tag 27 — kaputte Pulsuhr

Heute Morgen wollte ich bewusst langsamer laufen. Mein Ziel: den Puls unten halten, denn ich glaube, der ist generell immer ziemlich hoch. Leider versagt meine Polar-Uhr. Die Anzeige ist mittlerweile nur noch zur Hälfte zu erkennen. Das reicht gerade noch so zum Zeitmessen, aber nicht, um die Herzfrequenz abzulesen. :( Wird wohl Zeit für ’ne neue Pulsuhr samt Gurt (der war in der Zeit davor ja auch nicht soo zuverlässig). Ich habe mal darüber nachgedacht, mir die Ausrüstung von Runtastic zu holen, denn in der Regel laufe ich eh immer mit der App. Ich mag es, dass die Route aufgezeichnet wird und ich genau sehen kann, auf welchen Kilometern ich schneller war und wo nicht. Und wenn ich da auch gleich meinen Puls mit ablesen kann, wäre das ganz praktisch. Allerdings hab ich gerade gar kein Geld dafür, denn der Umzug steht bald an (samt neue Wohnungseinrichtung). Neue Laufschuhe bräuchte ich auch dringend mal. Hm… :(
Hat denn vielleicht jemand Erfahrungen mit den Runtastic-Produkten?

Trotz fehlendem Pulsmesser versuchte ich, nicht allzu schnell zu laufen. Ist bestimmt besser für die Regeneration nach dem Lauf gestern und hinterher stand ja die 3o Day Fit Challenge an, für die ich mir ein bisschen Kraft aufheben wollte. :) Bei etwa 10km/h war ich etwa eine halbe Stunde unterwegs. Die 30DFC war dann auch okay hinterher. Ich habe auf dem Plan gesehen, dass ich schon fast am Ziel angekommen bin, also dass ich mich vom jetzigen Zeitpunkt gar nicht mehr soo viel steigern muss. Das hat mich wieder neu motiviert! :)

Ich habe auch noch ein paar Squats gemacht. Wird mal wieder Zeit, auch die anderen Körperpartien zu stärken. Neulich habe ich eine Seite mit sehr guten Hinweisen zu Kniebeugen gefunden, die ich nun aber leider nicht mehr zur Hand habe. Von Zeit zu Zeit ist es sicher nicht verkehrt, sich die richtige Ausführung wieder ins Bewusstsein zu rufen (wenn ich die Seite wiederfinde, werde ich sie verlinken):

  • den Po weit nach hinten strecken (Hohlkreuz erwünscht!),
  • darauf achten, dass die Knie nicht über die Fußspitzen hinausgehen,
  • soweit runter wie möglich (und nicht nur bis zum rechten Winkel der Ober- und Unterschenkel).

Es gibt diverse Squat-Challenges im Netz und ich überlege, eine davon in Angriff zu nehmen…

Fazit: Bis auf die Frustration über meine mangelnde Laufausrüstung geht es mir seeehhr gut. Ich hoffe, euch auch! :)

Tag 23-25 — Love is in the air

Zeit, mal wieder die letzten Tage aufzuarbeiten.

Am Freitag raffte ich mich um 7:15 Uhr zu einem Morgenlauf hoch, der dann etwas länger ausfiel. Nach gut 12 Kilometern betrat ich dann den Bäcker, um frische Brötchen zu holen. Nach so einer Strecke schmeckten die dann besonders gut! :) Ich beschloss, die 30 Day Fit Challenge auf den Abend zu verlegen. Doch wie es dann so ist, ließ ich es ausfallen. Nicht so schlimm, dachte ich mir, dann ziehe ich eben den Ruhetag einen Tag vor. Mir ging es auf jeden Fall extrem gut hinterher!

Gestern fand ich nur Zeit für einen kurzen Abendlauf. Allerdings schon zwischen 19 und 19:30 Uhr. Da war es noch sooo heiß (28°C). Überraschenderweise war es aber gar nicht so schlimm wie gedacht. Trotzdem nur ’ne kurze Runde, diese aber super schnell (Pace: 5:25), was gar nicht geplant war. Hinterher dann die 30 Day Fit Challenge, die eigentlich für den Tag davor angesetzt war.

Heute Morgen klingelte der Wecker dann wieder um 7 und ich lief knapp 8km. Allerdings ging es nicht so leicht wie beim letzten Morgenlauf und das, obwohl die Luft noch recht angenehm kühl war und die Sonne zunächst noch durch zarte Wolken verdeckt wurde. Aber es muss ja auch nicht immer so schnell sein. Die Fit Challenge habe ich wieder nicht gemacht. Mir fehlt dazu echt die Lust, denn wenn ich total aufgehitzt im vierten Stock unseres Hauses ankomme und dann noch im zur Zeit eindeutig zu warmen Zimmer solche Übungen machen soll, geht die ganze gute Laune vom Lauf flöten. Vielleicht mache ich die Übungen noch heute Abend, aber vielleicht ziehe ich auch den morgigen Ruhetag wieder vor. Mal sehen, es soll ja schön Gewitter geben und da werde ich dann eventuell weniger Laufen und mehr Fitness machen.

Nun wünsche ich euch einen schönen, sonnigen Sonntag! Ich werde ihn zusammen mit meinem Freund genießen, denn wir feiern heute ein ganz besonderes Datum! ♥♥♥

Es geht mir guuut, es geht mir guuut…

Dieser Song geht mir die ganze Zeit schon im Kopf rum…. Denn:

Ich bin heute schon vor dem Frühstück laufen gewesen (kleine Runde – 6,4km) und zwar eine halbe Minute schneller als vorgestern und danach habe ich den Spot-Circuit absolviert, über den ich hier schon mal berichtet habe. Kurzes Dehnprogramm zum Abschluss, fix unter die Dusche und dann Frühstück mit einem großen Milchkaffee.

So kann der Tag beginnen!

Ich weiß, dass ich meinen Plan, gestern laufen zu gehen, nicht eingehalten habe. *Schande über mich.* Lag aber daran, dass es mir den ganzen Tag über furchtbar schlecht ging. Trotzdem vielen Dank an Caro, die mich mit ihrem Like auf jeden Fall zum Laufen angespornt hätte, wenn meine Verfassung es zugelassen hätte.

Als Ausgleich bin ich dann ja auch gleich heute früh los. Und fühlte mich schon einen Ticken besser beim Laufen. Es fällt zwar noch lange nicht wieder so leicht wie zuvor, aber ich werde dran bleiben!

Es geht mir guuut, es geht mir guuut… *sing*

Ratlosigkeit nach Wiedereinstieg

Die guten Neuigkeiten zuerst: Der Kriebelmücken-Biss mitsamt Schwellung ist nach insgesamt ca. 4 Tagen vollständig verschwunden. Auf der Silberhochzeit musste ich zwar in einem Schuh meine Gel-Einlagen weglassen, was darauf hindeuten könnte, dass der Fuß doch noch leicht (!!) geschwollen war, aber man hat zumindest nichts gesehen und ich habe auch nichts gemerkt. Glück gehabt!

Gestern Abend beschloss ich dann, dass die Pause nun wirklich lange genug war und so schnürte ich heute Morgen die Laufschuhe. Puh! Ganz schön anstrengend, wie sich nur unschwer an meinem Schnaufen erkennen ließ. 6,4km sollten für den Anfang reichen und ich lief ich sie mit einen Durchschnitts-Pace von 6 min/km. Etwas deprimierend, wenn ich bedenke, dass ich die gleiche Runde bei den letzten Malen WESENTLICH schneller gelaufen bin… Na ja…Während des Laufens merkte ich mein Bein nicht weiter und ich dehnte wie von Ulli (siehe Kommentare) empfohlen, aber da zog es dann wieder im Oberschenkel und als ich vorhin die Treppe runterging, spürte ich deutlich den gleichen Schmerz (erträglich, aber unangenehm) wie vor der Laufpause. Nun bin ich ein bisschen ratlos wie ich weiter verfahren soll…

Fazit April

Was in den letzten zwei Wochen geschah…

Ein Morgenlauf am Sonntag. Ich hatte ein bisschen Geld eingesteckt und bin gleich hinterher zum Bäcker gegangen – tolles Gefühl, etwas für sich getan zu haben und dann den Duft der frischen Brötchen zu riechen. Schweiß hin oder her…

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Es fehlten noch einige Kilometer auf meinem Zähler und so lief ich am Monatsende kreuz und quer durch den Wald, was ziemlich anstrengend war. Und zeitweise fühlte ich mich ein wenig verloren mit all den Bäumen um mich herum… Außerdem gab es auf anderen Stücken Puder-/Zuckersand, in dem ich kontinuierlich wegrutschte. Dennoch kann ich (stolz) sagen, dass ich im Monat April über 120 Kilometer gelaufen bin.

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Wald ohne Ende

Die Kilometeranzahl motivierte mich, gleich am nächsten Tag wieder in die Laufschuhe zu schlüpfen. Ich hab wirklich keine Ahnung wieso, aber ich lief so schnell wie noch nie (im Training). Es gab eine kleine Telefonpause zwischendrin, die aber nicht wirklich Einfluss auf das Tempo haben konnte, weil es wirklich nur kurz der Erholung diente. Das Grillfleisch hinterher schmeckte danach umso besser!

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Leider konnte ich mich in den letzten Tagen nicht zum Laufen aufraffen. Schande über mich. Heute allerdings hielt mein Schweinehund zum Glück endlich die Klappe. Unglücklicherweise goss es nach 500 gelaufenen Metern plötzlich wie aus Eimern, so dass ich unter einem Baum Schutz suchte. Ich hatte doch extra vorher nachgeguckt und es sollte trocken bleiben! Grrr… Na ja, nach drei Minuten war mir das Warten zu blöd und ich lief weiter. Eigentlich mag ich Laufen im Regen ja, aber doch bitte nicht gleich nach zwei Minuten. Der Wind war auch ziemlich stark und der Boden matschig ohne Ende und klebte in dicken Klumpen unter meinen Schuhen. Der Lauf fühlte sich insgesamt sehr abenteuerlich an und ich hatte an den Erhöhungen echt zu kämpfen, dennoch lässt sich das Ergebnis sehen.

Screenshot_2014-05-07-13-06-36-1Nur die Ohren taten mir hinterher höllisch weh. Memo an mich selbst: Wenn es so windig ist, unbedingt Kopfhörer tragen! Oder hat noch jemand einen anderen Tipp?

Vorsatz für die nächsten drei Wochen: Viiieeele Kilometer zurücklegen! Der Mai soll sich nicht hinter dem April verstecken müssen, hat allerdings noch nicht wirklich gut begonnen…

 

PSB: Tag 15 – Ja und Nein

Nachdem ich heute morgen noch immer mit dem schlechten Gewissen vom Wochenende zu kämpfen hatte, nutzte ich den kurzen Moment der Motivation und warf mich in die Laufklamotten, obwohl es draußen nass und kalt aussah. Punkt 8 Uhr startete ich in einen ruhigen Lauf. Die Pulsuhr sollte möglichst nicht die 160 übersteigen. Leider versagte die Technik nach der Hälfte der Strecke. Für diese konnte ich einen Durchschnitt von 156 ermitteln. Bei einer Geschwindigkeit von ca 9,6 km/h find ich das jedoch nicht so pralle. Insbesondere weil der zweite Teil ja meist noch etwas hochpulsiger vonstatten geht. Na ja, ist halt grad nicht zu ändern. Es wurmt mich nur, wenn das Messgerät am Brustgurt (und eigenartiger Weise im gleichen Moment dieses Mal auch der Laufsensor) aus unerfindlichen Gründen nicht mehr messen kann. Ansonsten bin ich aber stolz, dass ich die Frage meiner Mitbewohnerin: „Warst du schon laufen?“ mit einem strahlenden „Ja“ beantworten konnte.

Obwohl heute wieder der gesunde Essensplan in Kraft treten sollte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, mir den Schoko-Frischkäse zu kaufen. Der war nämlich im Angebot. Dazu gabs dann 1/2 frisches Brot vom Bäcker = Fehler Nr. 2. Beides verschwand in meinem Bauch, sodass ich jetzt nicht mehr in Versuchung geraten kann. Ab morgen wirds dann hoffentlich besser. Leider wird allerdings in einen Gebrtstag reingefeiert. Na toll…

Heute Abend bin ich dann mit meinem vollen Magen zum Iron Body. Ging aber. Und jetzt fühle ich mich gut. Ich merke, dass die Übungen mir immer leichter fallen. Wenn ich das Essen nur in den Griff bekommen würde. Argh!! Drückt bitte die Daumen! In 6 Wochen möchte ich immerhin meine Traumfigur erreicht haben! Als Motivation habe ich mir am Wochenende ein neues Sport-Bustier gekauft. Schicke Klamotten lassen einen sich einfach besser fühlen!